24-Stunden-Streik am Hamburger Hafen: Das fordern die Mitarbeiter

Hamburg - 24-Stunden-Streik: Verdi ruft zum Streik an sechs deutschen Seehäfen auf. Am Montagabend soll es mit der Nachtschicht losgehen.

Die Mitarbeiter am Hamburger Hafen wurden dazu aufgerufen, 24 Stunden ihre Arbeit niederzulegen. (Symbolbild)  © Christian Charisius/dpa

Konkret betroffen vom Streik sind die Häfen in Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake, teilte die Gewerkschaft Verdi mit.

Grund sind die Tarifverhandlungen: Die Gewerkschaft lehnt ein Arbeiterangebot für die Beschäftigten in den Seehäfen ab. Laut Verdi würde die Mehrheit der Beschäftigten mit dem Angebot nicht zufrieden sein.

Christian Warnke, angestellt bei der HHLA am Burchardkai und Mitglied in der Verdi-Bundestarifkommission, erklärte: "Das Angebot der Arbeitgeber überzeugt die Beschäftigten nicht. Wir wollen ein besseres Ergebnis. Wir sind viele, wir sind organisiert und wir sind entschlossen, für unsere Forderungen zu kämpfen."

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Ihre Forderungen: Die Gewerkschaft erwartet 8,2 Prozent höhere Stundenlöhne für die Beschäftigten der Seehäfen bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

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24-Warnstreik und Demonstration durch den Hamburger Hafen

Verdi fordert für die Seehäfen-Mitarbeiter unter anderem mehr Gehalt. (Symbolbild)  © Thomas Banneyer/dpa

Zuletzt hatte der Arbeitgeber, der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), ein erhöhtes Angebot vorgelegt: Die Stundenlöhne sollen um 5,1 Prozent ansteigen, allerdings bei einer Laufzeit von 19 Monaten.

Außerdem würde es 300 Euro mehr Urlaubsgeld geben und zusätzliche 460 Euro für Beschäftigte der umsatzstarken Containerbetriebe.

Neben dem Streik soll am Dienstag eine Demonstration auf dem HHLA-Parkplatz am Burchardkai beginnen. Der Demonstrationszug soll dann durch den Hamburger Hafen weiterziehen.

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