Verdi streikt wieder: Ganze Klinikkette betroffen

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Berlin - Schon in den vergangenen Wochen kam es in Berlin immer wieder zu Streiks. Jetzt tritt auch die Belegschaft eines großen Klinikunternehmens in den Arbeitskampf.

Ende Februar ruft Verdi beim Krankenhauskonzern Vivantes zum Streik auf. (Archivfoto)
Ende Februar ruft Verdi beim Krankenhauskonzern Vivantes zum Streik auf. (Archivfoto)  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Wie Verdi mitteilt, gibt es in den Tarifverhandlungen mit dem Krankenhauskonzern Vivantes weiterhin keine Einigung.

Laut der Gewerkschaft hat Vivantes in den Verhandlungen ausschließlich Angebote vorgelegt, die die Zwei-Klassen-Belegschaft weiter zementieren würden.

Aus diesem Grund werden die Beschäftigten der Vivantes-Töchter zum Streik aufgerufen. Betroffen sind unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Reinigung, der Speiseversorgung sowie der Zentralsterilisation.

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In Berlin gehören folgende Kliniken zum Vivantes-Verbund:

  • Klinikum im Friedrichshain

  • Klinikum Kaulsdorf (Hellersdorf)

  • Ida-Wolff-Krankenhaus (Neukölln)

  • Klinikum Neukölln

  • Wenckebach-Klinikum (Schöneberg-Tempelhof)

  • Auguste-Viktoria-Klinikum (Schöneberg-Tempelhof)

  • Klinikum am Urban (Neukölln)

  • Klinikum Spandau

  • Humboldt-Klinikum (Reinickendorf)

Der Ausstand ist für einen Zeitraum von mehreren Tagen geplant: Er beginnt am 25. Februar und soll bis zum Abschluss der Nachtschicht am Morgen des 28. Februars andauern.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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