Verdi streikt wieder: Ganze Klinikkette betroffen
Berlin - Schon in den vergangenen Wochen kam es in Berlin immer wieder zu Streiks. Jetzt tritt auch die Belegschaft eines großen Klinikunternehmens in den Arbeitskampf.
Wie Verdi mitteilt, gibt es in den Tarifverhandlungen mit dem Krankenhauskonzern Vivantes weiterhin keine Einigung.
Laut der Gewerkschaft hat Vivantes in den Verhandlungen ausschließlich Angebote vorgelegt, die die Zwei-Klassen-Belegschaft weiter zementieren würden.
Aus diesem Grund werden die Beschäftigten der Vivantes-Töchter zum Streik aufgerufen. Betroffen sind unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Reinigung, der Speiseversorgung sowie der Zentralsterilisation.
In Berlin gehören folgende Kliniken zum Vivantes-Verbund:
Klinikum im Friedrichshain
Klinikum Kaulsdorf (Hellersdorf)
Ida-Wolff-Krankenhaus (Neukölln)
Klinikum Neukölln
Wenckebach-Klinikum (Schöneberg-Tempelhof)
Auguste-Viktoria-Klinikum (Schöneberg-Tempelhof)
Klinikum am Urban (Neukölln)
Klinikum Spandau
Humboldt-Klinikum (Reinickendorf)
Der Ausstand ist für einen Zeitraum von mehreren Tagen geplant: Er beginnt am 25. Februar und soll bis zum Abschluss der Nachtschicht am Morgen des 28. Februars andauern.
Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa
