Mitten in der Nacht: 24-Stunden-Streik im Hamburger Hafen hat begonnen
Hamburg - Hafenarbeiter sind unzufrieden: Wie am Montag bereits angekündigt, ist in der Nacht zu Dienstag der 24-stündige Warnstreik im Hamburger Hafen gestartet.
Ein Reporter vor Ort berichtete, dass sich Beschäftigte an dem Ausstand bereits in zahlreichen Hafenbetrieben beteiligt hätten. Vor mehreren Terminals sollen sich größere Streikposten gebildet haben.
Zu dem Warnstreik hatte die Gewerkschaft Verdi aufgerufen, nachdem ein Angebot der Arbeitgeber bei den Beschäftigten mehrheitlich auf Ablehnung gestoßen war.
Hintergrund sind Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS).
Nach Ankündigung der Gewerkschaft betrifft der Warnstreik in Hamburg die vier großen Containerterminals Altenwerder, Burchardkai und Tollerort, das Containerterminal Eurogate sowie die Gesamthafenbetriebs-Gesellschaft.
Auch in Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake soll gestreikt werden. Zusätzlich hat Verdi gegen 9 Uhr am Dienstagvormittag eine Demonstration am Containerterminal Burchardkai geplant.
Titelfoto: Bodo Marks/dpa
