Verkehrsstreik in Sachsen: Zumindest auf den Straßen rollt es

Leipzig - Der Warnstreik im öffentlichen Verkehr hat sich am Montagmorgen nur mäßig auf den Autoverkehr in den Großstädten Sachsens ausgewirkt.

Während Busse und Bahnen am Montag stehen blieben, lief es immerhin auf Sachsens Straßen flüssig.
Während Busse und Bahnen am Montag stehen blieben, lief es immerhin auf Sachsens Straßen flüssig.  © Jan Woitas/dpa

Weder in Leipzig noch in Dresden meldete die Polizei größere Störungen oder Staus.

"Der Verkehr war dichter, aber es blieb alles noch im Rahmen", sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion in Leipzig.

Wegen Warnstreiks der Gewerkschaften Verdi und EVG ruhte am Montag der Nahverkehr in den fünf Städten Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen. Züge fuhren weder im Fern- noch im Regionalverkehr.

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Hintergrund sind die andauernden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Auszubildende, Studierende und Praktikanten sollen 200 Euro mehr im Monat erhalten.

Die Angebote der Arbeitgeber wurden von den Streikenden bislang als unzureichend zurückgewiesen.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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