Stützpunkt von US-Luftwaffe: Fünf Festnahmen und Terrorverdacht!

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Gloucestershire - Verdacht auf Vorbereitung einer "Terrortat"! Die britische Polizei hat nach einem Vorfall in der Nähe eines auch von der US-Armee genutzten Luftwaffenstützpunktes fünf Männer festgenommen. Die Anti-Terror-Polizei leite die Ermittlungen zu dem Vorfall an der südwestenglischen Basis Fairford, teilte die Polizei am Sonntag mit. US-Präsident Donald Trump lobte die "großartige" Zusammenarbeit mit den britischen Behörden.

Fünf Männer stehen nach einem Vorfall nahe einer britischen Militärbasis unter Terrorverdacht.
Fünf Männer stehen nach einem Vorfall nahe einer britischen Militärbasis unter Terrorverdacht.  © Ben Birchall/PA Wire/dpa

Nach Angaben der Polizei stehen die Festgenommenen unter dem Verdacht, eine "Terrortat" vorbereitet zu haben. Zuvor hatte sie mitgeteilt, mehrere Männer seien wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz festgenommen worden.

Bewaffnete Polizeibeamte nahmen die Verdächtigen in den frühen Morgenstunden fest, wie die Londoner Polizei mitteilte. Zuvor sei ein Notruf über drei "verdächtige Fahrzeuge" eingegangen, "die offenbar in Richtung des Luftwaffenstützpunktes unterwegs waren".

Eine Anwohnerin sagte der britischen Nachrichtenagentur PA, sie habe die Polizei alarmiert. Sie habe drei Lieferwagen gesehen, die die Straße blockiert hätten, sowie eine größere Gruppe von Männern mit Kapuzen und Sturmhauben.

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Mehrere britische Medien übertrugen Luftaufnahmen von einem Roboter für die Entschärfung von Bomben auf einer Landstraße, der sich auf mehrere Lieferwagen zu bewegte. Experten für die Bombenentschärfung würden "mehrere Fahrzeuge untersuchen", erklärte die Polizei. Das betroffene Gebiet wurde abgeriegelt. Sicherheitskräfte sagten, die Lage sei "unter Kontrolle".

Ein B1-Bomber der US-Luftwaffe ist auf dem Militärstützpunkt RAF Fairford zu sehen.
Ein B1-Bomber der US-Luftwaffe ist auf dem Militärstützpunkt RAF Fairford zu sehen.  © Alastair Grant/AP/dpa

Donald Trump zu Vorfall an Militärbasis: Wollten "großen Schaden"

US-Präsident Donald Trump (80) freute sich über die Zusammenarbeit mit den britischen Behörden.
US-Präsident Donald Trump (80) freute sich über die Zusammenarbeit mit den britischen Behörden.  © Allison Robbert/FR172296 AP/dpa

Medien berichteten über ein großes Aufgebot von Rettungsdiensten in dem Gebiet, darunter auch ein Team für besonders gefährliche Einsätze. Im Umkreis der Basis wurden mehrere Dorfbewohner in Sicherheit gebracht. Das "Einige Grundstücke im Gebiet Whelford werden derzeit evakuiert", teilte die Polizei mit. Dem Sender BBC zufolge wurden mehrere Bewohner des Dorfes Whelford in ein nahegelegenes Freizeitzentrum gebracht.

Trump sagte vor Journalisten in Chicago, die Festgenommenen hätten schon lange unter Beobachtung der Behörden gestanden. Sie hätten "großen Schaden" an dem Stützpunkt anrichten wollen.

Im März hatte der damalige britische Premierminister Keir Starmer die Genehmigung erteilt für "defensive" US-Aktionen gegen iranische Raketenstellungen von zwei britischen Militärbasen aus - eine davon ist Fairford.

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Der jetzige Premier Andy Burnham werde über den Vorfall auf dem Laufenden gehalten, sagte ein Regierungssprecher. "Wir danken den Notdiensten, die schnell gehandelt haben, um mehrere Verdächtige festzunehmen und Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einzuleiten", fügte der Sprecher hinzu. Weitere Angaben lehnte er unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen ab.

Titelfoto: Montage: Allison Robbert/FR172296 AP/dpa, Alastair Grant/AP/dpa, Ben Birchall/PA Wire/dpa

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