Tesla mit eigenen Raketendüsen! Elon Musk präsentiert fliegendes Auto

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Von Andrej Sokolow

Waco (USA) - Tesla hat einen Sportwagen vorgestellt, der dank Raketendüsen kurze Entfernungen im Flug zurücklegen kann.

Tesla-Chef Elon Musk (55) hat ein neues Auto vorgestellt, das mithilfe von Luftdruck-Düsen atemberaubende Manöver vollziehen kann. (Archivfoto)
Tesla-Chef Elon Musk (55) hat ein neues Auto vorgestellt, das mithilfe von Luftdruck-Düsen atemberaubende Manöver vollziehen kann. (Archivfoto)  © Patrick Pleul/dpa

Bei der Präsentation in der texanischen Stadt Waco flog der Tesla Roadster dank seiner Kaltgas-Triebwerke unter anderem mit einer Seitenrolle über geparkte andere Modelle des Elektroauto-Herstellers.

Der Sportwagen werde 2028 in die Produktion gehen und man werde ihn kaufen können, sagte Tesla-Chef Elon Musk (55).

Ein Preis wurde nicht genannt. Allerdings werden schon für die Reservierung der Roadster-Version, die dank der Düsen schneller beschleunigen kann, insgesamt 250.000 Euro fällig - erst 5000 Euro und dann weitere 245.000 Euro binnen zehn Tagen. Auf der Tesla-Website heißt es nur bei den 5000 Euro, dass man den Betrag vollständig zurückerstattet bekommen könne.

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In der Präsentation beschleunigte der Roadster aus dem Stand auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 96,6 km/h) in 0,81 Sekunden. Das Produktionsmodell werde noch schneller sein, kündigte Tech-Milliardär Musk an.

Die "Rocket"-Variante, die mit weiteren Düsen auch fliegen kann, wird nach Angaben auf der Tesla-Website nur auf Einladung des Unternehmens zugänglich sein. Das Fliegen sei im öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen und die "Rocket"-Ausführung werde möglicherweise nicht in allen Regionen verfügbar sein, heißt es einschränkend auf der Tesla-Website.

Es blieb unklar, wie viele Fahrzeuge mit Kaltgas-Triebwerken Tesla bauen will. Für die Reservierung der "Performance"-Version ohne Düsen müssen insgesamt 50.000 Euro gezahlt werden. In den USA sind es die gleichen Beträge in Dollar. Alle Roadster sollen für die Straßenhaftung ein Saugsystem bekommen. Bei der Präsentation hielt es den Wagen kopfunter auf einer Rampe.

Titelfoto: Montage: Patrick Pleul/dpa, Screenshot/Tesla

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