93 Brieftauben aus Hitzehölle gerettet: Jetzt suchen die Tiere ein neues Zuhause

Erfurt - Ende Juni wurden in Erfurt 93 Brieftauben gerettet. Sie waren während der Hitzewelle mehrere Tage ohne Wasser und Futter auf einem Gartengrundstück eingesperrt gewesen.

Die geretteten Brieftauben sollen vermittelt werden, wie die Stadtverwaltung Erfurt erklärte. (Symbolfoto)  © Robert Michael/dpa

Wie die Stadtverwaltung Erfurt mitteilte, wird für die Tiere ein neues Zuhause gesucht. "Unser Ziel ist es, für jedes einzelne Tier eine dauerhafte und gute Unterbringung zu finden", sagte Dr. Ulrich Kreis, Leiter des Veterinäramtes.

Die Vermittlung erfolge ausschließlich an Personen oder Vereine, die das Wohl der Tiere dauerhaft sicherstellen können, hieß es. Zukünftige Halter müssen den Tauben ausreichend Platz und Bewegungsmöglichkeiten, eine sichere Unterbringung, geeignetes Futter und frisches Wasser sowie die notwendige gesundheitliche Versorgung bieten können.

Die Vögel waren Ende Juni im Erfurter Ortsteil Marbach aus einer akuten Notlage gerettet worden.

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Nach damaligen Angaben der Stadtverwaltung waren die Tauben während der Hitzewelle über mehrere Tage sich selbst überlassen worden - ohne Nahrung und Wasser.

Für 31 weitere Brieftauben sowie zwei Kaninchen kam jede Hilfe zu spät. Sie waren bereits gestorben, als die Mitarbeiter des Amts auf dem Grundstück eingetroffen waren. Gegen den Besitzer wurde Strafanzeige wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

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Wer eine oder mehrere der 93 Brieftauben dauerhaft aufnehmen kann, wird gebeten, sich beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (Tel.: 0361 655-1380) zu melden.

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