Autofahrer findet verletzten Fuchs, danach ist er geschockt, was mit dem Tier passiert

Hamburg - Am Sonntagabend gegen 22.30 Uhr entdeckte ein Autofahrer im Hamburger Stadtteil Finkenwerder einen verletzten Fuchs, der mitten auf der Straße lag.

Der verletzte Fuchs wurde von einem Autofahrer gerettet, wenig später jedoch von der Polizei "erlöst".
Der verletzte Fuchs wurde von einem Autofahrer gerettet, wenig später jedoch von der Polizei "erlöst".  © Blaulicht-News.de

Der 26-Jährige habe seinen Wagen gestoppt und den Fuchs abgesichert. Dem offenbar im Kopfbereich leicht verletzten Tier war es nach Angaben des Retters zu diesem Zeitpunkt möglich, aufzustehen und sich fortzubewegen.

Um den Fuchs in Sicherheit zu bringen, habe der Retter ihn jedoch in eine wärmende Decke eingewickelt und die Feuerwehr gerufen, von welcher er an die Polizei verwiesen worden sei. Ein Streifenwagen sei wenig später gekommen und habe das Tier in seine Obhut genommen.

Der 26-Jährige selbst hatte von seiner Rettungsaktion Videos und Fotos gemacht und auf seinem TikTok-Profil veröffentlicht. Fast 150.000 Menschen reagierten in kürzester Zeit darauf und fieberten mit dem kleinen Fuchs und dessen Schicksal mit.

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Am Montagmittag fragte der 26-Jährige deswegen auf Twitter bei der Polizei nach, wie es dem Tier geht, woraufhin er eine ernüchternde Antwort erhielt:

"Die Kollegen haben das Tier vor Ort von seinen offensichtlichen Leiden erlöst", teilten die Beamten mit.

TikTok-Community reagiert fassungslos auf die Tötung des Fuchses

Der Retter und seine TikTok-Community reagierten fassungslos, da das Tier keine äußerlichen Verletzungen aufgewiesen hätte und sogar noch hätte gehen können.

Ein Nutzer schrieb: "Für mich klingt das 'Erlösen' des Tieres ja eher danach, dass man keine Lust hatte ins Tierheim zu fahren".

Die Tötung eines Fuchses, ohne durch einen Jagdschein dazu berechtigt zu sein, ist laut des Tierschutzgesetzes eine Straftat und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden.

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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