Ärztin schläfert fünf gesunde Hunde ein: So herzzerreißend sind ihre Abschiedsworte an die Tiere

Grahamstown (Südafrika) - Ihr Herz ist gebrochen: Tierärztin Amy Jackson-Moss musste allein an einem Tag fünf kerngesunde Hunde einschläfern.

Tierärztin Amy Jackson-Moss mit einem ihrer Zöglinge. Ob dieser Hund zu denen gehört, die eingeschläfert werden mussten, ist nicht bekannt.
Tierärztin Amy Jackson-Moss mit einem ihrer Zöglinge. Ob dieser Hund zu denen gehört, die eingeschläfert werden mussten, ist nicht bekannt.  © Facebook/Screenshot/Amy Jackson-Moss

Die Medizinerin aus dem südafrikanischen Grahamstown klagte bereits Ende August ihr Leid auf Facebook. Doch erst jetzt wurde das Posting von mehreren britischen Medien thematisiert. So berichtete zum Beispiel Anfang der Woche der Daily Star über die tragische Geschichte.

Was war geschehen? Da es in Südafrika nicht genug Abnehmer für Hunde gibt, müssen selbst junge, gesunde Vierbeiner oft eingeschläfert werden. Diese zermürbenden Erlebnisse nagten drei Jahre lang an Jackson-Moss, ehe sie überhaupt darüber schreiben konnte - wie sie selbst in ihrem Facebook-Posting berichtete.

Dort erklärte sie: "In ihren letzten Momenten sage ich jedem von ihnen, dass es mir leidtut - und denjenigen, die Freunde, Welpen oder Geschwister zurücklassen, verspreche ich, dass ich mich um sie kümmern und mein Bestes tun werde, um für sie ein Zuhause zu finden oder zu sehen, dass sie richtig gepflegt werden."

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An jenem Tag, an dem die Ärztin gleich fünf Hunde einschläfern musste, soll es besonders schlimm gewesen sein.

Amy Jackson-Moss will mehr Hunde sterilisieren

Bitter: Fünf Hunde musste Jackson-Moss an nur einem Tag einschläfern. (Symbolbild)
Bitter: Fünf Hunde musste Jackson-Moss an nur einem Tag einschläfern. (Symbolbild)  © 123RF/didesign021

Jackson-Moss berichtete in ihrem Posting: "Die Hunde, die ich heute eingeschläfert habe, waren so aufgeregt, mich zu sehen. Wie glücklich sie waren, jemanden in ihrem Zwinger zu haben, der ihnen Aufmerksamkeit schenkte - und vielleicht hatten sie sogar das Glück, spazieren zu gehen - ihre Schwänze wedelten und alle hüpften vor Freude."

Unter diesen Umständen muss es natürlich extrem grausam gewesen sein, diese fröhlichen, jungen Geschöpfe einzuschläfern.

Entsprechend schrieb die Medizinerin: "Normalerweise bellen die Hunde endlos bei jeder kleinen Bewegung oder jedem Geräusch, aber es gibt nichts Ohrenbetäubenderes als das Schweigen von fast Hundert Hunden, während man das Leben eines ihrer Nachbarn oder Freunde beendet."

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Es täte ihr so leid, dass die Fellnasen in eine Welt hineingeboren worden seien, in der es keinen Platz für sie und so viele andere gäbe.

Nun will Amy Jackson-Moss sich dafür einsetzen, dass mehr Hunde sterilisiert werden, damit sie die Welpen, die niemand will, erst gar nicht erst bekommen können.

Titelfoto: Bildmontage: 123RF/didesign021/Facebook/Screenshot/Amy Jackson-Moss

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