Das sind 7 der berühmtesten Hunde der Welt! Kennt Ihr sie alle?

Deutschland - Es gibt Hunde, die schrieben Filmgeschichte. Andere Vierbeiner werden in ihrem Land noch heute wie Helden verehrt. Und wieder andere Hunde gelangten durch ihre prominenten Besitzer zu weltweiter Berühmtheit. TAG24 hat sieben der bekanntesten Hunde der Welt hier für Euch zusammengetragen.

1. Lassie, der weltbekannte Filmhund

Filmhund Lassie mit seinem Freund Timmy, gespielt von Jon Provost (undatierte Aufnahme).
Filmhund Lassie mit seinem Freund Timmy, gespielt von Jon Provost (undatierte Aufnahme).  © Bert Reisfeld/dpa

Keine Frage, wenn von den berühmtesten Hunden der Welt die Rede ist, darf Filmhund "Lassie" natürlich nicht fehlen.

Erfunden wurden die Kurzgeschichten rund um "Lassie" bereits 1938 von dem Schriftsteller Eric Knight. Kurz darauf folgten ein Roman, Kinofilme und eine Serie, die nicht nur in den USA, sondern auch vielen weitern Ländern der Welt ausgestrahlt wurde. 

Im Kern der Geschichte geht es um die Collie-Dame "Lassie", die als tierischer Begleiter und Beschützer ihren verschiedenen Herrchen und Frauchen wann immer es geht aus der Klemme hilft. 

Der unermüdliche Einsatz der Filmfigur wurde schließlich sogar mit einem eigenen Stern auf dem Walk of Fame in Los Angeles belohnt. 

In diesem Jahr erschien ein neuer "Lassie"-Film auf der Kinoleinwand. In "Lassie - Eine abenteuerliche Reise" durchquert die tapfere Hündin ganz Deutschland auf der Suche nach ihrem Herrchen, dem 12-jährigen Flo.

Fun Fact: Obwohl Lassie in den Geschichten eine Hundedame ist, wird sie traditionell von Rüden gespielt. Diese haben ein dichteres und schöneres Fell als die Mädels, was sie kameratauglicher macht. 

2. Hachikō, der treue Gefährte

Hachiko wartete über 10 Jahre vergeblich auf die Rückkehr seines verstorbenen Herrchens.
Hachiko wartete über 10 Jahre vergeblich auf die Rückkehr seines verstorbenen Herrchens.  © Prokino dpa

In Japan gab es einst einen Hund, der mit seiner Treue noch immer die Menschen weltweit berührt.

Die Rede ist von "Hachikō", ein Hund der Rasse Akita Inu. Die Vorgeschichte ist folgende: 

Jeden Abend machte sich der Hund auf den Weg zum Bahnhof in Tokio, um sein Herrchen nach der Arbeit abzuholen. Als dieser jedoch eines Tages verstarb und seine Frau daraufhin die Stadt verließ, blieb Hachiko bei Verwandten zurück. 

Doch schon nach kurzer Zeit lief der Hund von zu Hause weg und machte sich erneut auf den Weg zum Bahnhof, um vergeblich auf die Rückkehr seines geliebten Menschen zu warten. 

Über zehn Jahre vergingen, in denen Hachikō jeden Abend am Bahnhof erschien, bis er selbst schließlich an Altersschwäche verstarb. 

Dem treuen Gefährten wurde zu seinem Gedenken nicht nur eine Statue vor dem Bahnhof Shibuya in Tokio gewidmet. 

Selbst Hollywood griff die rührende Geschichte auf und verfilmte sie mit Richard Gere in der Hauptrolle. Wer sich den Film anschauen möchte, sollte jedoch Taschentücher griffbereit haben. Denn so viel ist gewiss: Hier bleibt bestimmt kein Auge trocken. 

3. Sam, Rascal und Co., die hässlichsten Hunde der Welt

Für Rascal hat es nicht zum Sieg als "Hässlichster Hund der Welt" gereicht, dafür hat er bereits zahlreiche andere Titel abgeräumt.
Für Rascal hat es nicht zum Sieg als "Hässlichster Hund der Welt" gereicht, dafür hat er bereits zahlreiche andere Titel abgeräumt.  © Foto: Eric Risberg/AP/dpa

Es ist bekannt, dass die USA ein Faible für Skurriles haben. Daher wundert es nicht, dass im kalifornischen Petaluma jedes Jahr ein Wettbewerb stattfindet, in dem der "World's Ugliest Dog", zu deutsch:  "Der hässlichste Hund der Welt" gekürt wird. 

Die süßen Vierbeiner, die auf Namen wie Racal, Sam, Quasi Modo oder Sweepee Rambo hören, sind gleichermaßen Rassehunde als auch Mischlinge oder kommen sogar von der Straße. 

Doch so makaber der Wettbewerb auch klingen mag: Wohl bei kaum einem anderen Wettbewerb werden die Hunde von ihren Besitzern so sehr geliebt und von ihren Fans gefeiert, wie hier. 

Durch ihr, nun ja, einmaliges Aussehen erlangen die jährlichen Sieger einen unglaublichen Bekanntheitsgrad, weshalb auch sie auf ihre Art zu den berühmtesten Hunden der Welt zählen. 

4. Laika, die erste Hündin im All

Die damals zweijährige Mischlingshündin «Laika» bei Tests in einer der Druckkabinen (undatierte Aufnahme).
Die damals zweijährige Mischlingshündin «Laika» bei Tests in einer der Druckkabinen (undatierte Aufnahme).  © dpa/UPI/dpa

Über 60 Jahre ist es bereits her, seit die russische Straßenhündin Laika als erstes Lebewesen in den Orbit befördert wurde. 

Sie war Teil der Mission Sputnik 2 und wurde im November 1957 mit einer kleinen Rakete ins All geschossen. 

Leider verstarb die Hündin kurz nach dem Start. Doch ihre Rückkehr zur Erde war ohnehin nicht vorgesehen. So war ursprünglich geplant, das Leben der Hündin nach einigen Tagen im Weltraum mit vergiftetem Futter zu beenden. 

Übrigens schickte die Sowjetunion bis 1962 insgesamt 29 Hunde ins All. Neben Laika starben 17 weitere von ihnen. Damals lieferten die Tiere wichtige Erkenntnisse für die bemannte Raumfahrt. 

Auch wenn die Maßnahme nach heutigen Maßstäben mehr als zweifelhaft ist und in dieser Form längst nicht mehr ausgeübt wird, so gilt Laika doch als Weltraumpionier und wird bis heute von vielen als Heldin verehrt. 

5. Bo, der "First Dog" der Obama's

Bo ist der Hund des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und wurde durch die Medien weltweit bekannt.
Bo ist der Hund des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und wurde durch die Medien weltweit bekannt.  © EPA/White House/ChuckKennedy

Wenn man nach den berühmtesten Hunden der Welt sucht, darf Bo, der Hund von EX-Präsident Barack Obama nicht fehlen. 

Als Obama 2008 als Kandidat für die US-Wahl kandidierte, versprach er seinen Töchtern einen Hund, wenn er gewinnt. 

Und tatsächlich hielt er sein Versprechen, denn bereits 2009 zog Bo, ein schwarz-weißer Portugiesischer Wasserhund ins Weiße Haus ein. Dieser war ein Geschenk des mittlerweile verstorbenen Senators Edward Kennedy. 

Spaßeshalber wurde Bo fortan in den Medien auch gern als "First Dog" betitelt. Denn als Hund der Präsidentenfamilie genoss er tatsächlich einige Freiheiten. So durfte er sich angeblich im gesamten Weißen Haus, inklusive Oval Office, frei bewegen. 

Seither gibt es nicht nur diverse Kinderbücher und Stofftiere, die von Bo handeln, sondern er schaffte es als Gast sogar bis in einige der bekanntesten US-amerikanischen Talkshows. 

6. Barry, der Lebensretter in den Alpen

Barry, der Lawinenhund rettete über 40 Menschen das Leben im Schnee der Schweizer Alpen.
Barry, der Lawinenhund rettete über 40 Menschen das Leben im Schnee der Schweizer Alpen.  © 123rf.com/Fedor Selivanov

Ein echter Lebensretter war der Schweizer Bernhardiner "Barry". Als Lawinenhund soll Barry über 40 Menschen das Leben gerettet haben, indem er sie als Lawinenhund aus dem Schnee befreite.

Ob er jedoch, wie häufig dargestellt, tatsächlich ein Schnapsfässchen um den Hals trug, um die Geretteten von innen zu wärmen, bleibt umstritten und ist wohl eher ein Mythos der Neuzeit.

Nachdem Barry in einem stolzen Alter von 14 Jahren schließlich verstarb, widmete man dem tapferen Hund eine eigene Ausstellung im Naturhistorischen Museum in Bern. Zu diesem Zweck wurde Barry präpariert und kann noch heute von Besuchern bewundert werden. 

Das mutige Schaffen des Schweizer Rettungshundes wurde in zwei Filmen umgesetzt, darunter ein von Walt Disney produziertes Tierfilmdrama. 

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7. Balto, der unerschrockene Schlittenhund

Eine Bronzestatue des Hundes Balto steht zu seinem Gedenken im Central Park in New York.
Eine Bronzestatue des Hundes Balto steht zu seinem Gedenken im Central Park in New York.  © Chris Melzer/dpa

Nach Barry, dem heldenhaften Lawinenhund, muss auch der unerschrockene Husky names Balto erwähnt werden. Denn auch er zählt aufgrund seines enormen Durchhaltevermögens zu den berühmtesten Hunden der Welt. 

Der Siberian Husky führte einst ein Rudel an Schlittenhunden unermüdlich durch Eis und Schnee mit dem Zweck, ein dringend benötigtes Serum zu einem kleinen Ort in Alaska zu bringen. In diesem war die Krankheit Diphtherie ausgebrochen, der vor allem viele Kinder zum Opfer fielen. 

Starke Winde, Temperaturen bis zu minus 31°C und einer schlechten Sicht zum Trotz schaffte es die Schlittenhundestaffette, bei der das Gespann um Balto schließlich das letzte war, die 1000 Meilen zu überwinden. 

Durch die Stärke und Ausdauer der gesamten Schlittenhundestaffel konnte eine Diphterie-Epidemie verhindert werden. 

Die Presse verfolgte die Etappen mithilfe von Telegrammen und feierte Balto und seinen Schlittenführer wie einen Helden. Nach einem natürlichen Tod im hohen Alter wurde Balto präpariert und ist bis heute im "Museum of Natural History" in Cleveland zu bewundern. Darüber hinaus existiert eine Statue von ihm im Central Park von New York. 

Das waren 7 der berühmtesten Hunde der Welt. Sie alle haben auf ihre Art dazu beigetragen, dass sich Menschen über Generationen hinweg an sie erinnern.

Titelfoto: Martin Remmers/dpa

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