Die sanfte Zina sprang dem Tod von der Schippe, doch dann schlägt das Schicksal erneut zu

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Kassel - Kürzlich kam die überaus sanfte, knapp neun Jahre alte Hündin Zina aus Rumänien zu den Tierschützern der "Wau-Mau-Insel" in Kassel. Eigentlich sollte sie schnell vermittelt werden, doch das geht zurzeit leider nicht.

Dank besorgter Tierfreunde konnte Zina dem Schicksal als Opfer eines Hundefängers entkommen.
Dank besorgter Tierfreunde konnte Zina dem Schicksal als Opfer eines Hundefängers entkommen.  © Tierheim Wau-Mau-Insel Kassel

Die "Wau-Mau-Insel" arbeitet mit ihrem Partner-Tierheim "Victory Shelter" im rumänischen Brasov eng zusammen. In Rumänien ist es einfach so gut wie unmöglich, Fundtiere zu vermitteln. Deshalb übernimmt man in Kassel - wenn es die Kapazitäten zulassen - gerne Hunde und Katzen, um sie dann in Deutschland an ein geeignetes Zuhause weiterzugeben.

Das "Victory Shelter" ist zudem immer überlastet. Denn - wie die Mitarbeitenden der "Wau-Mau-Insel" auf ihrer Webseite berichten - melden sich dort auch immer wieder Tierfreunde aus der Region; im Falle von Zina aus der etwa 20 Kilometer entfernten Kleinstadt Zărnești.

Dort gibt es das örtliche Tierheim nicht mehr. Es wurde wegen nicht tiergerechter Unterbringung geschlossen. Stattdessen hat die Stadtverwaltung einen Hundefänger damit beauftragt, sich um die Streuner zu kümmern.

Frau fühlt sich gerade so einsam: Als sie zu ihrer Haustür blickt, traut sie ihren Augen nicht
Hunde Frau fühlt sich gerade so einsam: Als sie zu ihrer Haustür blickt, traut sie ihren Augen nicht

Und anders als zum Beispiel in Deutschland werden in Rumänien eingefangene Hunde nach einer Frist getötet, wenn sie nicht zurückgegeben oder vermittelt werden können.

Plötzlich war Blut im Zwinger von Hündin Zina

Leider wurde jetzt eine schwere Entzündung im Körper der sanftmütigen Hündin festgestellt.
Leider wurde jetzt eine schwere Entzündung im Körper der sanftmütigen Hündin festgestellt.  © Tierheim Wau-Mau-Insel Kassel

Um Zina dieses Schicksal zu ersparen, wurde das "Victory Shelter" verständigt und von dort aus kam die Hündin in den Norden Hessens zur "Wau-Mau-Insel".

Jetzt sollte eigentlich alles gut werden für die freundliche "Wuchtbrumme", wie es auf der Webseite heißt. Doch dann entdeckten die Tierpfleger Blut in ihrem Zwinger. Sofort ging es zum Tierarzt und dieser stellte fest, dass Zina eine heftige Entzündung im Körper hat.

Diese werde jetzt mit Antibiotika behandelt und in der "Wau-Mau-Insel" hofft man, dass sie "schnell wieder auf die Pfoten" kommt. Bis dahin kann sie leider erst einmal nicht vermittelt werden.

Kennenlernen könnt Ihr Zina aber dennoch schon jetzt. Dafür braucht Ihr nur das bereitgestellte Kontaktformular auszufüllen.

Titelfoto: Bild-Montage: Tierheim Wau-Mau-Insel Kassel

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