München - Am Münchner Hauptbahnhof hat die Bundespolizei drei Hundewelpen in Obhut genommen.
Einer Streife waren die drei kleinen Französischen Bulldoggen am späten Dienstagabend aufgefallen. Sie waren gegen 23.30 Uhr mit einem ukrainischen Staatsangehörigen unterwegs, so die Bundespolizei.
"Der Mann aus Bornheim führte die drei Welpen gemeinsam in einer kleinen Transportbox mit sich und legte für die Tiere entsprechende Heimtierausweise vor", berichteten die Beamten.
Bei der Überprüfung der Papiere ergaben sich jedoch Unstimmigkeiten. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Dokumente mutmaßlich zu anderen Hunden gehören. Die Angaben des Mannes zur Herkunft und zum Erwerb der Vierbeiner ließen weitere Fragen offen.
Um das Wohl der Tiere sicherzustellen und eine umfassende Prüfung zu ermöglichen, wurden die Welpen vorübergehend von dem Mann getrennt.
Bundespolizei München nimmt Französische Bulldoggen auf
Auf der Dienststelle der Bundespolizei wurde kurzerhand für eine geeignete und sichere Unterbringung gesorgt.
"Decken, Futter und ausreichend Wasser standen ebenso bereit wie ein kleiner nächtlicher Ausflug an die frische Luft", erklärte die Behörde. Dazu gab es Kuscheleinheiten von den Polizisten.
Bis geklärt ist, wie es weitergeht, seien die Hunde bei der Polizei gut aufgehoben. Im Vordergrund steht, dass sie sicher und angemessen versorgt sind, teilte die Bundespolizei mit.