Bergheim - Was für ein zauberhafter Bursche! Das Tierheim Bergheim rührt derzeit für einen etwas älteren Neuzugang kräftig die Werbetrommel. Findet Tati auf seine alten Tage doch noch das große Glück auf zwei Beinen?
Diese Frage schwirrt seit dem Wochenende auch den mehr als 50.000 Followern des Tierheims im Kopf herum, die jüngst vom Schicksal des Rackers informiert worden waren.
"Die Sonne brennt, alles stöhnt – nur der kleine Tati lächelt. Und das, obwohl er eigentlich gar keinen Grund dazu hat", heißt es eingangs des Beitrags auf Instagram.
Schuld daran sei den Tierrettern zufolge sein gestandenes Alter von 14 Jahren, das ihm bei Vermittlungsanfragen möglicherweise "Probleme" machen könne.
Überhaupt erst nach Bergheim gekommen ist Tati deshalb, weil sich seine ehemaligen Besitzer tragischerweise aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihn haben kümmern können.
Heißt: Als kleiner Hunde-Senior sucht er deshalb jetzt nach einer neuen Bleibe für den Rest seines Lebens.
Tierheim Bergheim stellt klar: Noch keine Kontaktanfragen schicken
Bis es allerdings so weit ist, wird der Vierbeiner der Rasse Bichon Frisé aber erstmal auf Herz und Nieren geprüft und gesundheitlich auf den Kopf gestellt.
Denn: Potenzielle Interessenten sollen von Anfang an wissen, worauf sie sich bei Tati einlassen. Seit seinem Einzug wurde bereits festgestellt, dass die Fellnase nicht mehr allzu gut sehen kann und hin und wieder etwas durcheinander ist.
"Bei ihm geht alles etwas langsamer", schreiben die Tierretter und deuten an, dass potenzielle Interessenten auf zwei Beinen viel Geduld mit ihm haben müssen.
"Tati lässt den Kopf nicht hängen, sondern hat sich bereits mit Zimmerkumpel Brutus angefreundet und wartet nun auf neue Menschen, die er glücklich machen kann. (...) Wir werden ihn jetzt durchchecken und dann auf der Webseite vorstellen", stellt das Tierheim zum Abschluss klar.
Bis dahin sollten Schockverliebte noch etwas Geduld haben und auf Kontaktanfragen aller Art verzichten.