Familie will fitten Hund nach acht Jahren einschläfern lassen: Der Grund ist nicht nachvollziehbar

Effingham (Illinois, USA) - Acht gemeinsame Jahre hatten sie mit ihr verbracht. Doch plötzlich dachte Mollys Familie aus Illinois sehr ernsthaft darüber nach, die fitte Hündin einschläfern zu lassen. Zum Glück bekam die Hundefriseurin des Labrador-Mischlings Wind davon und zeigte sich entsetzt über die Begründung. Demnach passte Molly nicht mehr in das Leben ihrer Besitzer, da sie deren kleine Kinder stressten. Daraufhin schaltete die Hundefriseurin das Tierheim "Effingham County Animal Control" in Illinois ein.

Molly passte nach acht Jahren plötzlich nicht mehr in ihre Familie.  © Facebook/Screenshot/Effingham County Animal Shelter & Control

"Wir haben sehr gerne geholfen", sagte Michelle Shoot, Leiterin des Tierheims, jetzt in einem Interview mit The Dodo. Dass Mollys alte Familie sie einschläfern lassen wollte, obwohl es ihr gesundheitlich gut ging, kommentierte Shoot nicht.

Stattdessen konzentrierte sie sich gegenüber dem Tiermagazin auf die Zukunft der Fellnase. "Es war offensichtlich, dass sie eine ganz besondere Hündin war, die einfach eine zweite Chance in einem Zuhause brauchte, in dem sie sich wohler fühlte", sagte die Tierheim-Leiterin.

Im Team kam Molly direkt gut an. Die Mitarbeiter mochten ihre ruhige Art, als sie im Januar zu ihnen gebracht wurde. "Sie ist ein Hund, der einfach nur in der Nähe seiner Menschen sein möchte", erklärte Shoot.

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Doch das brachte dem Vierbeiner zunächst nichts. Das Interesse an Molly war gleich null. Schließlich fand sich doch eine Familie, die ihr eine Chance gab. Aber nach nur zwei Monaten folgte der Frust.

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Trauriger Blick: Molly verstand nach dem Abschied von ihrer Familie vermutlich die Welt nicht mehr.  © Facebook/Screenshot/Effingham County Animal Shelter & Control

Ihre neue Familie beschwerte sich über das Gebell und die Haare, die das Weibchen überall hinterließ. "Molly hatte absolut nichts falsch gemacht (...) Sie war einfach ein Labrador", sagte Shoot.

Die arme Fellnase zog sich danach noch mehr zurück, wirkte oft niedergeschlagen. Das fiel auch Lori und Eric Nixon auf. Das Paar hatte im vorigen Jahr seinen Labrador verloren. Mollys trauriger Hundeblick auf den Facebook-Fotos des Tierheims ging ihnen direkt ans Herz.

Die Nixons kamen also vorbei, um sie kennenzulernen. "Es war sofort eine Verbindung da. Molly war entspannt, anhänglich und voller Hoffnung. Und diese Familie sah sie genau so, wie sie war", erzählte Shoot.

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Inzwischen sind sich alle sicher, dass ihr tierischer Schützling nicht noch einmal zurückkehren wird. Die Nixons scheinen genau die Menschen zu sein, die nur auf Molly gewartet haben.

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