Los Angeles (Kalifornien, USA) - Sie gingen, er blieb - unfreiwillig. Eine Familie aus Los Angeles hat in diesem Monat ihr Haus verlassen, den Familienhund jedoch nicht mitgenommen. Zwei Wochen dauerte es, bis Tierschützerin Suzette Hall von der Geschichte erfuhr. Als sie vor Ort eintraf, erzählten ihr die Nachbarn, was der arme Vierbeiner seit der Trennung immer wieder getan hatte. Es zerriss Hall das Herz.
Am Dienstag meldete sich die Kalifornierin auf ihrer Facebook-Seite mit einem Posting rund um die Geschichte zu Wort. Diese leitete sie direkt mit sieben gebrochenen Herzchen-Emojis ein.
"Als ich ankam, waren es 34 Grad. Unglaublich heiß", schrieb sie. "Leute beobachteten, wie er immer wieder zum Tor des Hauses zurückkehrte, in dem er früher gelebt hatte, und versuchte, hineinzukommen", so Hall.
Das arme Tier verstand offenbar nicht so recht, dass es auf sich allein gestellt war. Doch neben der Einsamkeit gab es weitere Probleme für den Rüden. Da er ganz in der Nähe des Flughafens ausgesetzt worden war, drohten in seiner Umgebung zahlreiche stark befahrene Straßen. Die Gefahr, durch ein Auto verletzt zu werden, war groß.
Wohl auch deshalb versuchte der Hund immer wieder, in sein Zuhause zu gelangen. Aber: "Niemand war da, um das Tor zu öffnen. Also suchte er Zuflucht in einer Gasse gleich die Straße runter", schrieb Hall.
Schließlich war der Tag gekommen, an dem sie versuchte, den Vierbeiner in Sicherheit zu bringen.
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Zusammen mit ihrer Kollegin Rosario baute die Tierfreundin ihren Käfig auf, in den sie die Fellnase mit Futter locken wollte. Manchmal braucht Hall mehrere Tage, um ihr Ziel zu erreichen. In diesem Fall standen die Sterne aber anders.
"Es dauerte keine drei Minuten. Der liebe Kerl ging sofort hinein. So hungrig war er", schrieb Hall.
An diesem Hitzetag war ihr der schnelle Erfolg eine willkommene Abwechslung zu den vielen komplizierten Rettungsaktionen der letzten Zeit.
"Nachdem er zwei Wochen lang zurückgelassen worden war, ist dieser liebe kleine Kerl endlich in Sicherheit. Er wird nie wieder zurückgelassen werden", so Hall abschließend.