Hund wurde Schnauze zugebunden und dann kam es ganz schlimm

USA - Mit Narben übersät kauert das Tier im Tierheim, blickt traumatisiert ins Leere, ist komplett verängstig und verstört. Dieser Hund muss durch die Hölle gegangen sein.

Ein Bild des Jammers. Hündin Mia musste Schlimmes erleiden.
Ein Bild des Jammers. Hündin Mia musste Schlimmes erleiden.  © Facebook/Screenshot/Save A Shelter Dog

Das Foto, das bereits seit dem 21. September auf der Facebook-Seite "Save A Shelter Dog", zu finden ist, wurde nun genauer auf dessen Background untersucht.

Jetzt fand "Yahoo News" neue Details zu dem Tier heraus.

So soll es sich um eine erst 11 Monate alte Hündin namens Mia handeln, die in ihrem jungen Leben augenscheinlich schon extrem viel durchmachen musste. Sie soll in den USA bei einer Tierschutzbehörde untergekommen sein.

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Was schon durch das Posting klar war, sind die schrecklichen Umstände, die zu den vielen Narben der Hündin geführt haben. So soll Mia eine sogenannte Köderhündin gewesen sein, schreibt die Userin, die das Foto einstellte.

Dabei handelt es sich um Hunde, denen die Schnauze zugebunden wird, damit Hunde, die zu Kampfhunden ausgebildet werden, sich an ihnen "abarbeiten" können.

Wer ein Tier abgibt, trägt auch Verantwortung

Besonders die Augen der Hündin sprechen Bände.
Besonders die Augen der Hündin sprechen Bände.  © Facebook/Screenshot/Save A Shelter Dog

Mia konnte sich demnach nicht mal wehren, als ihr andere Artgenossen diese Verletzungen zufügten.

"Er ist jetzt in Sicherheit, aber sieh genau hin, sieh die Niedergeschlagenheit in den Augen dieses Babys an, sieh dir die Narben an und stell dir vor, was dieser Hund durchgemacht hat", schrieb die Frau.

Doch was wollte sie mit dem Posting bezwecken? Es war ihr ein Anliegen, dass sich Hundebesitzer, die ein Tier weggeben, mehr Gedanken machen sollten.

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Wer seinen Hund leichtfertig verschenken oder unreflektiert dem Nächstbesten überlassen würde, müsste sich mit Konsequenzen, wie diesen, auseinandersetzen: Man wisse in solchen Fällen schließlich nicht, was dem Tier am Ende alles angetan würde.

Jeder, der seinen Hund nicht mehr haben wolle, solle sich demnach ein paar mehr Gedanken machen.

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