Hund stirbt während Flug im Frachtraum, Besitzerin fassungslos: "Ihr habt mir ihre Leiche zurückgegeben"

Südkorea - Jennifer ist fassungslos: Ihre Hündin Bubble wurde nach einem Flug tot in ihrer Transportbox aufgefunden. Nun will die junge Frau wissen, was während der Reise geschah.

Hundedame Bubble kam während einer Flugreise ums Leben.  © Threads/Jingwen Liang

Bubble war reiseerfahren und schon oft mit ihrem Frauchen unterwegs. Auf der Strecke von Guangzhou (China) nach Incheon (Südkorea) musste die Hündin jedoch im Frachtraum transportiert werden.

Am 3. September kam es zu dem tragischen Unglück: Nach der Landung von Flug KE 868 war Bubble plötzlich tot.

"Ich habe euch mein kleines Mädchen lebend übergeben. Ihr habt mir ihre Leiche zurückgegeben", schrieb Jennifer auf der Plattform Threads. Nun fordert sie Aufklärung über die letzten Stunden von Bubbles Reise.

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Gegenüber Newsweek erklärte die Fluggesellschaft Korean Air, die für den Tiertransport relevanten Klimatisierungs- und Versorgungssysteme hätten während des gesamten Flugs ordnungsgemäß funktioniert. Auch die anderen Tiere an Bord seien sicher angekommen.

Die Airline sprach der Besitzerin ihr Beileid aus und erklärte, man stehe mit ihr in direktem Kontakt. Weitere interne Unterlagen wolle man aus Gründen des Datenschutzes nicht öffentlich machen.

Jennifer reicht diese Erklärung jedoch nicht aus. Sie betonte ausdrücklich, Korean Air nicht ohne Beweise beschuldigen zu wollen. Gleichzeitig müsse aus ihrer Sicht aber untersucht werden, was während des gesamten Transportvorgangs mit Bubble und ihrer Box geschehen sei.

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Diskussion über Tiertransporte nimmt zu

Eine Maschine der südkoreanischen Fluggesellschaft Korean Air.  © Patrick T. FALLON / AFP

Bei der Übergabe habe sie festgestellt, dass eine Einlage beziehungsweise Schale in der Transportbox verrutscht und auf Bubble gekippt sei, schrieb Jennifer. Sie fordert deshalb unter anderem Informationen zur Sicherung der Box, zum Verladevorgang sowie zu möglichen Stößen oder ungewöhnlichen Bewegungen.

Nach eigenen Angaben hat Jennifer bislang weder einen offiziellen Bericht noch Videoaufnahmen oder detaillierte Transportunterlagen erhalten.

Der Fall fällt in eine Zeit, in der der Transport von Haustieren im Flugverkehr ohnehin kritisch diskutiert wird. Nach Angaben des US-Verkehrsministeriums wurden im ersten Halbjahr 2026 fast 100 Beschwerden im Zusammenhang mit transportierten Tieren und Haustieren registriert.

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Die Internationale Luftverkehrsvereinigung IATA weist zugleich darauf hin, dass jedes Jahr Millionen von Tieren sicher per Flugzeug transportiert werden. Für größere Hunde ist der Frachtraum häufig die einzige Möglichkeit, mitzufliegen.

Für Jennifer geht es deshalb nicht nur um ihren eigenen Verlust. Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation FlyTogether hat sie die Petition "Gerechtigkeit für BUBBLE" gestartet. Mehr als 2400 Menschen haben sie bislang unterzeichnet.

Sonia Aguado, die Gründerin von FlyTogether, betonte gegenüber Newsweek, Jennifer wolle vor allem eines: Die Wahrheit darüber erfahren, was mit Bubble passiert ist.

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