Ihr lief die Zeit davon! Nach wochenlanger, schwieriger Suche endlich ein Happy End für Hündin Luna
USA - Endlich aufatmen! Nach über einem Monat allein in der Wildnis des US-amerikanischen Yellowstone-Nationalparks konnte Hündin Luna endlich wieder mit ihrer Familie vereint werden! Den Rettern lief zuvor die Zeit davon.
Wie der Nationalpark mitteilte, wurde die zehnjährige Jack-Russell-Terrier-Dame am Mittwoch wohlbehalten aufgefunden.
Eine Sprecherin bestätigte gegenüber der New York Post: "Der Hund, der im Bereich von Canyon Village frei herumlief, wurde eingefangen und ist wohlauf."
Nach ihrer Rettung soll Katie Boucher, die Vorsitzende der Tierschutzorganisation "Norris Ark Training and Recovery Center", Luna bereits zu einem Tierarzt gebracht haben. Weitere Einzelheiten zu ihrem Gesundheitszustand sind bislang nicht bekannt.
Die Rettungsaktion war mit großen Schwierigkeiten verbunden, denn die Helfer arbeiteten gegen die Zeit: Der Winter rückte immer näher.
Im Park war zudem bereits der erste Schnee gefallen und die Temperaturen sanken immer weiter. Hätten die Retter Luna nicht innerhalb der nächsten Tage gefunden, hätte die Suchaktion abgebrochen werden müssen.
Hündin Luna verschwand am 10. September
Hinzu kamen die erschwerenden Einschränkungen für die Rettungskräfte, die bei ihrer Suche im Nationalpark bestimmte Methoden nicht einsetzen durften.
So durften sie kein Futter verwenden, um Luna in eine tierschutzgerechte Falle zu locken. Dadurch hätten Bären, Wölfe, Kojoten und Pumas angelockt werden können, was die Gefahr für die vermisste Hündin zusätzlich erhöht hätte. Das Team nutzte stattdessen den Geruch von Lunas Familie, um sie in eine der Fallen zu locken.
Jack-Russell-Terrier-Hündin Luna verschwand am 10. September, als ihre Familie aus Kalifornien den Yellowstone-Nationalpark besuchte. Während die Besitzer das Norris-Geysir-Becken erkundeten, wo Hunde nicht erlaubt sind, blieb die zehnjährige Hündin in einer Unterkunft auf dem Campingplatz zurück.
Obwohl die Familie ein "Bitte nicht stören"-Schild an der Tür angebracht hatte, betrat das Reinigungspersonal Berichten zufolge die Unterkunft - dabei entwischte die Hündin.
Auch mehrere, direkte Einfangversuche blieben zunächst erfolglos. Die Familie harrte noch eine Woche im Nationalpark aus, bevor sie schließlich nach Kalifornien zurückkehrte. Die Rettungskräfte setzten die Suche anschließend fort - mit dem Happy End, auf das alle gehofft hatten.
Titelfoto: Screenshot/Facebook/Norris Ark Rescue 501c3

