Junge nennt Hündin seine Schwester: Was Mama ihm dann erklärt, rührt so viele zu Tränen

Chewelah (Washington) - Vierzehn Jahre waren sie gemeinsam durchs Leben gegangen. Dabei war die Hündin Bella für ihr Frauchen Shelbie Archibeque vom ersten Tag an mehr als nur ein Haustier. Vergangene Woche ging diese gemeinsame Zeit zu Ende. Erschwerend kam für Shelbie hinzu, dass sie inzwischen einen vierjährigen Sohn hat, der Bella seine Schwester nannte. Schließlich musste ihm seine Mutter erklären, dass die geliebte Fellnase ihren letzten Tag auf Erden hatte. Ein Video, in dem diese Szene zu sehen ist, rührt seitdem so viele TikTok-User.

Shelbie Archibeque musste ihrem vierjährigen Sohn vergangene Woche erklären, dass ihre Hündin Bella sterben würde.
Shelbie Archibeque musste ihrem vierjährigen Sohn vergangene Woche erklären, dass ihre Hündin Bella sterben würde.  © Bildmontage: TikTok/Screenshots/mamadontbreak

Acht Millionen Klicks sowie gut 979.000 Likes hat das Video bisher erhalten. Darin ist Shelbie aus Chewelah, Washington, zu sehen, die mit Bella auf dem Schoß versucht, Zugang zu ihrem Sohn zu finden.

Der Kleine, der an Autismus leidet, hat es als Einzelkind besonders schwer zu verstehen, dass es ein Abschied für immer sein wird. Entsprechend aufgewühlt ist vor allem seine Mutter, die bittere Tränen weint, während sie versucht, alles richtigzumachen.

"Er ist mit Bella aufgewachsen, also stehen sie sich nahe", sagte Shelbie diese Woche in einem Gespräch mit Newsweek. Das vergangene Wochenende war deshalb sehr schwer für die kleine Familie.

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"Sie hat den letzten Monat Schmerzmittel genommen. Aber sie schienen nicht mehr zu wirken", sagte die Alleinerziehende. "Ich konnte es nicht ertragen, sie noch mehr leiden zu sehen. Also habe ich die schwere Entscheidung getroffen."

Noch schwieriger sei es gewesen, mit ihrem Sohn zu sprechen.

TikTok-Videos zeigen herzzerreißenden Abschied

Bella wurde vierzehn Jahre alt.
Bella wurde vierzehn Jahre alt.  © TikTok/Screenshots/mamadontbreak

"Es war mir wirklich wichtig, dass er versteht, dass der Tod ein natürlicher Teil des Lebens ist", erklärte sie dem US-Magazin. Deswegen hätten sie den letzten Tag mit Bella so schön wie möglich gestaltet.

"Wir nahmen sie mit zum See und sie lächelte zum ersten Mal seit über einem Jahr", sagte die US-Amerikanerin. Außerdem habe Bella noch mehrfach Leckerlis bekommen.

Danach war es so weit: Noch am selben Tag wurde die Hunde-Dame eingeschläfert.

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"Einem Kind einfach zu sagen, dass sein Haustier gestorben ist, kann traumatisch sein. Aber wenn man es warnen und ihm seine letzten Momente ermöglichen kann, kann es eine sehr eindringliche Lernerfahrung über einen der unvermeidlichsten Teile des Lebens sein, nämlich den Tod", glaubt Shelbie.

Ob sie mit dieser Einschätzung richtig liegt, wird wohl erst die Zukunft zeigen.

Titelfoto: Bildmontage: TikTok/Screenshots/mamadontbreak

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