Berlin - Das hat Konsequenzen: Die Polizei hat am vergangenen Wochenende in Berlin einen potenziellen Tierquäler auf frischer Tat ertappt.
Die Beamten haben nicht lange gefackelt und den Hund dem Halter kurzerhand entzogen, was auch mit dem schlechten Zustand des Tieres begründet wurde.
Demnach hatte der Vierbeiner eine verletzte Pfote, zu lange Krallen und hinterließ insgesamt einen verwahrlosten Eindruck. Zudem soll er auch einen "starken Geruch" verströmt haben, wie die Behörde bei Facebook mitteilte.
Was die Einsatzkräfte der Direktion vier am Samstag im Süden der Hauptstadt bei der Kontrolle noch entdeckten, lässt auf kein schönes Hunde-Leben schließen. So trug die Fellnase einen zu kleinen Maulkorb sowie je ein verbotenes Stachel- und Elektrohalsband.
Der Halter wies den Vorwurf des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zurück. Seine Begründung: Der Hund würde davon ja keinen Schaden nehmen.
Um welche Rasse es sich bei dem Tier handelte, teilte die Polizei nicht mit. Ein Foto in einem Schlüsselanhänger suggeriert jedoch, dass es ein Dobermann gewesen ist.
Der Anhänger war übrigens an der Fernbedienung für das Schockhalsband befestigt. Bleibt zu hoffen, dass der Vierbeiner, der sich jetzt in der Obhut des Tierschutzes Berlin befindet, rasch aufgepäppelt und zu lieben Menschen vermittelt werden kann.