Großbritannien - Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte? In diesem Fall dürfte trotzdem noch großer Gesprächsbedarf bestehen!
Das Foto stammt von der britischen Tierschutzorganisation "RSPCA" und wurde am 2. April auf deren Facebook-Seite veröffentlicht. Demnach mussten die Tierschützer 250 Hunde aus dem Haushalt einer einzigen Frau retten.
"Es gibt viele Gründe, warum Menschen plötzlich viel mehr Tiere halten, als sie versorgen können, beispielsweise psychische Erkrankungen, Behinderungen, Trauerfälle oder ernsthafte finanzielle Probleme", schreibt das RSPCA-Team neben dem Foto.
Fälle dieser Art seien oft komplex. Die Betroffenen benötigten Hilfe und Unterstützung, so die Tierschutzorganisation. Sie selbst seien von der Organisation "Dogs Trust" informiert worden, "um für 250 Pudel-Mischlinge, die von einer extrem schutzbedürftigen, älteren Besitzerin gehalten wurden, eine geeignete Unterkunft zu finden."
Auf dem Foto lässt sich nur erahnen, wie es in dem Haus der Frau zugegangen sein muss. Die Hunde sind dreckig, ihr Fell ist verfilzt und es gibt viel zu wenig Platz.
Seit dem Posting sieht sich die RSPCA allerdings noch mit einem völlig anderen Problem konfrontiert.
RSPCA postete die Geschichte am Donnerstag auf Facebook
In der Kommentarspalte melden sich mehrere User zu Wort, die der Organisation vorwerfen, das Foto gefälscht zu haben. Kein Wunder, so unglaublich wie das aussieht.
Doch die RSPCA will diesen Vorwurf nicht gelten lassen, legt stattdessen ein weiteres Foto vor. Dazu schreiben die Tierschützer: "Wir können bestätigen, dass dieses Bild nicht mithilfe von KI erstellt wurde. So sehr wir uns auch wünschen, dass dieses Bild nicht echt wäre, leider ist es das."
Zudem sei dieser Einsatz gar nicht so besonders gewesen, wie man denken könnte. Im Gegenteil: Die RSPCA schreibt, dass sie im Jahr 2025 mehr als 75 ähnliche Einsätze gehabt habe.
"Aufgrund mehrerer solch umfangreicher Rettungsaktionen stehen wir nun vor einer Kapazitätskrise. Nie war es dringender, Tiere zu adoptieren", appelliert die Organisation deshalb an die Facebook-User.