Frau will Hund mit Plastikbehälter auf dem Kopf retten: Doch dann wird sie kalt erwischt
Phoenix (Arizona, USA) - Sie dachte, er würde sich freuen. Doch dann wurde Tierschützerin Davis kalt erwischt. Die Frau aus Phoenix wollte den Hund, der einen großen Plastikbehälter auf dem Kopf trug, von seinem Leid befreien. Dummerweise hatte der Rüde kein Interesse daran.
Gegenüber The Dodo sprach Davis Anfang April über eine ihrer kuriosesten Rettungen der letzten Zeit.
"Er war mit seinem Kumpel zusammen, und als ich mich näherte, rannten die beiden Hunde auseinander", erklärte sie das Dilemma, in dem sie an jenem Tag steckte. Die Streuner hielten zusammen - und Davis auf Trab.
Dabei hatte die Tierschützerin vor allem eine Sorge: "Es war eine knifflige Situation. Denn obwohl der Kanister ein Loch hatte, bestand die Gefahr, dass der Hund überhitzte (...) Ich musste immer wieder anhalten, damit er sich abkühlen und ausruhen konnte."
Das Theater zog sich eine gute halbe Stunde hin, bis sich der Vierbeiner in einem Garten ins Abseits manövrierte - und Davis ihn anleinen konnte. Bald darauf hatte sie allerdings schon wieder ein Problem.
Tierheim hat positive Neuigkeiten auf Instagram
"Ich habe versucht, den Kanister abzunehmen, aber er saß ziemlich fest. Mir war klar, dass ich Hilfe brauchen würde, um ihn sicher und ohne ihn zu verletzen zu entfernen", sagte Davis.
Die Hunde-Retterin fuhr also zur "Maricopa County Animal Care & Control", wo sich die Tierärztin Samantha Thurman des Problems annahm. Letzten Endes musste die Frau mit der Hilfe weiterer Kolleginnen kräftig am Behälter ziehen, bis er endlich vom Kopf des Hundes war.
"Als wir ihn abgenommen hatten, sind wir erst einmal zurückgewichen, weil wir nicht wussten, ob er versuchen würde, jemanden zu beißen", sagte Thurman gegenüber The Dodo.
Doch Jones, wie sie ihn nannten, entpuppte sich als verschmuster Teddybär, der niemandem auch nur ein Haar krümmen konnte. Lange musste der Rüde übrigens nicht im Tierheim ausharren.
Er wurde im vergangenen Monat schon kurz nach seiner Rettung vermittelt, wie die Maricopa County Animal Care & Control auf Instagram meldete.
Titelfoto: Facebook/Screenshot/Maricopa County Animal Care & Control

