Junge denkt, er rettet Hundewelpen auf Heimweg: Beim Tierarzt ist die Verwunderung groß
Romeo (USA) - Der Heimweg eines Schülers aus den USA nahm eine unerwartete Wendung, als er am Straßenrand ein winziges Fellbündel entdeckte, das ganz offensichtlich auf Hilfe angewiesen war. Weil er dachte, es handele sich um einen verwaisten Hundewelpen, nahm der Junge das Tierchen an sich und brachte es zum nächsten Tierarzt. Dort war die Verwunderung groß.
Schüler Levi zögerte laut The Dodo keine Sekunde, um dem Tier im vergangenen Mai zu Hilfe zu springen und es anschließend nach Hause zu bringen. Von dort aus ging es mit seiner ebenfalls besorgten Familie zu einer Tierarztpraxis. Der Veterinär musste die Retter aber zunächst aufklären:
Bei dem vermeintlichen Welpen handelte es sich keineswegs um einen Hund, sondern um ein Kojotenjunges.
Eine medizinische Behandlung brauchte es aber dennoch: Das Wildtier wies ein gebrochenes Bein auf.
Nach der nötigen Versorgung ging es für den Vierbeiner in eine Auffangstation der "Detroit Animal Welfare Group" (DAWG) in Romeo. Dort erhielt er den Namen "Kojo".
Kojo erholte sich rasch von seiner Beinfraktur und lebte sich gut in der Einrichtung ein. Selbst die Eingliederung in ein kleines Rudel klappte problemlos: "Er wächst gemeinsam mit zwei anderen Kojotenjungen auf", erklärt Kelley LaBonty von DAWG.
Bleiben sollen die Tiere dort aber nicht: "Sie werden alle in etwa einem Monat wieder in die Freiheit entlassen."
Obwohl Levi und seine Familie Kojo bereits das Leben gerettet haben, wollten sie noch mehr für das wilde Tier tun. Der Schüler spendete das Geld, das er zu seiner Bar-Mizwa erhielt, an die Auffangstation.
"Wir alle haben durch den kleinen Kojo eine Bereicherung erfahren und sind dankbar, dass er versorgt wurde und in die Freiheit zurückkehren kann", freut sich LaBonty.
Titelfoto: Screenshot/Facebook/Detroit Animal Welfare Group (DAWG)

