Familie macht Roadtrip: Was sie nach 160 Kilometern auf ihrem Autodach entdecken, macht sie fassungslos
Pennsylvania (USA) - Der Roadtrip einer Familie aus den USA nahm eine verrückte Wendung, als sie bei einem Stopp nach über 100 Kilometern feststellen mussten, dass sie nicht ganz allein waren: Ein unerwarteter Mitreisender hatte sich unbemerkt auf ihrem Auto festgekrallt.
Mara Denardo erinnert sich an den Vorfall aus dem vergangenen Oktober, als wäre es gestern gewesen: Sie und ihre Familie waren auf dem Weg von Pennsylvania nach New Hampshire.
Nach etwa 100 Meilen (umgerechnet rund 160 Kilometer) legte die Familie eine Pause ein, um das Auto zu betanken. Dabei erlebten sie einen Schock:
Auf ihrer Karre entdeckten sie ihren Kater Ray Ray. "Er lief einfach auf dem Dach herum", so Mara gegenüber The Dodo. Wie er dort unbemerkt hinaufkommen konnte und sich dort vor allem ganze zwei Stunden lang zwischen den Dachträgern festkrallen konnte, ist ihnen bis heute ein Rätsel.
Die Familie war zwar hauptsächlich auf Nebenstraßen gefahren, hatte aber auch die Autobahn genutzt und dort auf über 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt.
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Kater fährt unbemerkt über 100 Kilometer auf Autodach mit
"Bevor wir losfuhren, hatte mein Mann den Dachgepäckträger überprüft, und niemand hatte Ray Ray dort oben gesehen", ist sich Mara auch noch heute, fast ein Jahr später, sicher.
Maras Familie hatte Ray Ray einst von der Straße gerettet, nachdem er als verwaistes Kitten unter einem Auto entdeckt worden war. Diese Verbindung zu Fahrzeugen sollte den Katzenhaltern offenbar schon einen Ausblick darauf geben, was ihnen in der Zukunft bevorstand.
Nach seiner Entdeckung entschloss sich die Familie, nicht umzukehren und ihn wieder nach Hause zu bringen, sondern kurzerhand an ihrem Roadtrip teilhaben zu lassen. Schließlich hatte der Kater mehr als deutlich gezeigt, dass er gern bei ihnen sein würde.
So kam es, dass die Fellnase nicht nur den Zieleinlauf eines Marathons auf dem Arm seines Herrchens mitmachte, sondern auch noch in einem speziellen Katzenrucksack das Empire State Building erklomm und New York City besichtigte. "Ich würde wieder mit ihm verreisen", kann Frauchen Mara heute sagen.
Titelfoto: 123rf/ aprior

