Feuerwehr rettet Katzenfamilie aus Gebüsch: Tierheim vermutet traurigen Hintergrund
Köln - In Köln-Kalk hat die Feuerwehr eine Katzenmama und vier Katzenbabys aus einem Gebüsch gerettet. Im Tierheim sorgt der Fall jetzt für viele Fragezeichen.
Die fünf Samtpfoten wurden am Brücker Mauspfad in der Nähe eines Waldkindergartens im Gestrüpp entdeckt. Einsatzkräfte retteten die Tiere und brachten sie anschließend ins Tierheim Köln-Dellbrück.
Dort fiel den Mitarbeitern schnell etwas Merkwürdiges auf: Die vier Katzenbabys können offenbar gar keine Geschwister sein. Wie die Tierpfleger in einem Instagram-Beitrag erklären, unterscheiden sich die Jungtiere altersmäßig um mindestens drei Wochen.
"Die Geschichte ist mal wieder mehr als absurd", heißt es vom Tierheim dazu. Entweder habe eines der beiden Katzen-Duos eine andere Mutter oder sogar weitere Geschwister. Auch ein Vater der Tiere müsse schließlich irgendwo sein.
Im Tierheim wächst deshalb der Verdacht, dass die Katzen gezielt vermehrt wurden und sich ihre früheren Besitzer anschließend der nicht vermittelten Tiere entledigen wollten.
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Hitze macht Fundort zur tödlichen Falle
Die aktuelle Hitzewelle hätte für die Katzen dramatische Folgen haben können. Gerade die Jungtiere sind bei extremer Wärme auf Wasser und geschützte Plätze angewiesen, um nicht auszutrocknen oder einen Hitzschlag zu erleiden.
Deshalb kann das Tierheim bei dieser Aktion mal wieder nur den Kopf schütteln. Die Mitarbeiter hoffen, dass tatsächlich alle Katzen gefunden wurden und nicht noch weitere Samtpfoten in dem Gestrüpp umherirren.
Wer die Katzen kennt oder Hinweise auf einen möglichen Besitzer geben kann, wird gebeten, sich beim Tierheim zu melden. So könnten die Hintergründe des rätselhaften Falls möglicherweise aufgeklärt werden.
Anfragen zur Vermittlung der Tiere nimmt das Tierheim derzeit noch nicht entgegen. Zunächst müssen sich die Mitarbeiter um die Versorgung und Betreuung der Katzenfamilie kümmern.
Titelfoto: Instagram/tierheim_dellbrueck (Screenshot)

