McKee (Kentucky, USA) - Was war denn das? Lexis Noelle war gerade in McKee, Kentucky, unterwegs, als sie von Weitem ein seltsames Tier auf dem Bordstein entdeckte. Als sie näherkam, sah sie, dass der Kopf des Wesens von einem Becher bedeckt war. Das Tier, das sie jetzt für ein Opossum hielt, steckte wortwörtlich darin fest. Als sie endlich vor dem armen Geschöpf stand, erkannte sie, dass es sich gar nicht um ein Wildtier handelte.
Ende September ließ Noelle die kuriose Geschichte, die sie vor zwei Jahren erlebt hatte, in einem Facebook-Posting Revue passieren. In diesem Monat sprach sie auch mit The Dodo darüber.
Demnach hatte es sich bei dem Tier letztlich um einen Babykater gehandelt, der laut Noelle "nach Luft rang". "Ich beeilte mich und schnappte ihn mir, damit er nicht weglaufen konnte", erzählte sie dem Tiermagazin.
"Ich nahm ihn mit ins Auto und öffnete den Deckel des Bechers. Er starrte mich einfach mit großen Augen an, und sein ganzes Gesicht war voller heißer Schokosoße", fügte sie hinzu.
Mit Noelle hatte sich das Jungtier die richtige Retterin "ausgesucht", wie sich nur wenige Tage später herausstellte.
Facebook-Posting lässt Geschichte der Katze Revue passieren
Die junge Frau ging mit der Samtpfote direkt am nächsten Tag zum Tierarzt, plante bereits deren Abschied. Denn für den Kater sollte es in den kommenden Tagen ins Tierheim gehen.
Doch nach nur zwei Tagen war davon schon keine Rede mehr. "Er hatte sein Zuhause bereits bei uns gefunden", sagte Noelle.
Der Grund: "Meine beiden Katzen nahmen ihn sofort auf, und er liebte sie über alles. Auch meine drei Hunde schlossen ihn sofort ins Herz, sodass ich wusste, dass er nirgendwohin mehr musste", so Noelle.
Inzwischen ist Fudge, wie der Stubentiger heute heißt, kein tollpatschiges Kätzchen mehr, sondern mutet auf Fotos geradezu majestätisch an. Dennoch sagt seine Besitzerin: "Er ist so albern und bringt uns ständig zum Lachen."