Hamburg - Athena kam gemeinsam mit ihrem Bruder in das Hamburger Tierheim. Die junge Hündin hat noch viel zu lernen.
Athena tapst mit ihren großen Pfoten noch kein Jahr durch die Welt, trotzdem hat die Fellnase schon eine bewegte Vergangenheit hinter sich.
Die Hündin wurde gemeinsam mit ihrem Bruder Ares Ende Mai von den Behörden sichergestellt. Seitdem befindet sich der Vierbeiner in Obhut der Tierschützer in der Süderstraße.
Die Geschwister gehören der in Deutschland noch recht seltenen Rasse Cane Corso an. Diese stammt von den römischen Molosserhunden ab, welche mit den Legionären in den Krieg zogen oder in Gladiatorenkämpfen gegen wilde Tiere antraten.
Heute sind die italienischen Tiere Wach- und Hütehunde. Bislang verhält sich Athena Menschen gegenüber freundlich. Da sie aber zum Aufpassen gezüchtet wurde, kann sich das durchaus noch ändern. Ihren Zwinger bewacht die Hündin jedenfalls schon sehr aufmerksam.
Ihrem Alter entsprechend ist die Fellnase zugleich aber auch noch sehr ungestüm und verspielt.
Cane-Corso-Hunde gelten als treue Familienhunde
Obwohl Athena im Doppelpack mit ihrem Bruder ins Tierheim kam, ist ihr Sozialverhalten gegenüber Artgenossen noch ausbaufähig.
In dynamischen Situationen mit anderen Hunden kippt sie schnell in Aggressionsverhalten. Bei ihrer Größe sollte das nicht unterschätzt werden.
Daher empfehlen ihre Pfleger den Besuch einer Hundeschule, damit sie sich in sicherer Umgebung und unter Anleitung von Profis ein angemessenes Verhalten aneignen kann. An der Leine läuft Athena hingegen schon gut mit und zeigt großes Interesse an der Umwelt.
Wie sich die Hündin entwickeln wird, ist schwer zu sagen, da sie sich mitten in der Pubertät befindet. Cane-Corso-Hunde sind aber dafür bekannt, bei konsequenter Erziehung und liebevollem Umgang zu treuen Familienhunden zu werden.
Wer diesen Weg mit Athena antreten will, findet unter hamburger-tierschutzverein.de einen detaillierten Steckbrief sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.