Überforderte Besitzerin gibt hilflose Kaninchenbabys ins Tierheim: "Müssen wir mal wieder ran"

Köln – Das Tierheim in Köln-Dellbrück steht mal wieder vor einer Herausforderung: In der vergangenen Woche wurden dort fünf winzige Kaninchen abgeben, die gerade mit allen Kräften aufgepäppelt werden müssen.

Die fünf Kaninchen-Geschwister sind winzig, gerade einmal so groß wie ein Handteller.
Die fünf Kaninchen-Geschwister sind winzig, gerade einmal so groß wie ein Handteller.  © Montage: Screenshot/Instagram/tierheim_dellbrueck

Tierheime sind Anlaufstellen für diejenigen, die sich nicht mehr um ihre Tiere kümmern können. So erging es auch einer Dame aus Köln, die in der vergangenen Woche kleine Kaninchen-Babys ins Tierasyl brachte.

Offenbar habe sich das Muttertier nicht ausreichend um die Kleinen kümmern können und die Kaninchenbesitzerin sei mit der Situation mehr als überfordert gewesen, vermutet das Tierheim in einem Beitrag bei Instagram.

"Wir merkten, dass guter Rat hier nicht wirklich weiterhalf und nahmen die Kleinen schnell in unsere Obhut, damit nichts Schlimmeres passierte", schildern die Mitarbeiter die kuriose Abgabe-Situation. Logisch: Fünf hungrige Mäuler bedeuten Arbeit und offenbar wollte oder konnte sich niemand um die frisch geborenen Häschen kümmern.

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"Nun werden sie mit dem Fläschchen großgezogen und wir sind sicher, dass Sandra eine super Ersatzmutter ist", erklärt das Tierheim die aktuelle Aufzucht-Situation.

Sandra ist Mitarbeiterin im Tierheim und zieht die fünf Meister Lampes per Hand auf.

Fans wünschen kleinen Kaninchen alles Gute

Noch haben die Kaninchen die Augen überwiegend geschlossen.
Noch haben die Kaninchen die Augen überwiegend geschlossen.  © Montage: Screenshot/Instagram/tierheim_dellbrueck

Die Kleinen sind gerade einmal so groß wie ein Handteller, nuckeln jedoch wie Weltmeister an der überdimensional großen Flasche.

"Alles Gute für die kleinen und ihre Ersatzmama. Hoffentlich wird auch dafür gesorgt, dass die Mama keine Babys mehr bekommt", wünscht sich eine Followerin des Tierheims.

"Ich durfte so einen kleinen Fratz auch mal füttern. Da wird man ganz demütig. Ein so winziges Leben in den Händen zu halten", erinnert sich ein weiterer Fan und kann gut nachempfinden, wie sich Tierheim-Kollegin Sandra fühlen muss.

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Wenn es um kleine Tiere geht, hat das Tierheim derzeit alle Hände voll zu tun. Erst vor wenigen Wochen wurden sechs kleine Welpen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vor dem Tierheim ausgesetzt.

Das Tierasyl im Osten von Köln startete daraufhin einen Spendenaufruf, um den kleinen Vierbeinern einen guten Start ins Leben ermöglichen zu können.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/tierheim_dellbrueck

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