Sondershausen - Die Polizei hat ein Herz für Tiere und einen Maulwurf am Sonntag in Sondershausen (Kyffhäuserkreis) aus einer hilflosen Lage gerettet.
Während einer Streifenfahrt war den Beamten ein kleiner, zappelnder Maulwurf aufgefallen. Das Tier lag auf der Rudolf-Breitscheid-Straße und kam nicht mehr vom Fleck, teilte die Polizei mit.
Die Einsatzkräfte hielten an und eilten dem kleinen Burschen zu Hilfe. Mit Unterstützung eines Anwohners wurde der Maulwurf aus dieser für ihn lebensbedrohlichen Situation gerettet und auf einen geeigneten Untergrund in der Natur ausgesetzt.
Dort bewegte er sich dann wieder deutlich sicherer und vergrub sich anschließend im Boden, erklärten die Beamten.
Laut Angaben des Naturschutzbunds Deutschland e.V. (NABU) verbringen Maulwürfe den Großteil ihres Lebens in einem selbst gegrabenen, unterirdischen Gangsystem.
Doch manchmal kämen die Insektenfresser aus ihrem Tunnelnetz, um sich ein neues Revier zu suchen. Maulwürfe würden schlecht sehen, eigentlich könnten sie nur zwischen dunkel und hell unterscheiden. In diesem Fall nahm der Ausflug des kleinen Tieres nochmal ein glückliches Ende.