Nach tragischem Vorfall im Sommer: Niedlicher Giraffen-Nachwuchs im Zoo Schwerin geboren
Schwerin - Große Freude nach traurigem Vorfall im Zoo Schwerin: Ein Giraffen-Baby erblickte vor wenigen Tagen das Licht der Welt.
Bereits am Dienstag gegen 14 Uhr kam das weibliche Giraffenkalb zur Welt, teilte der Zoo nun mit. Dem Nachwuchs und der Mutter Kahlua gehe es gut.
Obwohl die Kleine erst einige Tage alt ist, sei sie erstaunlich mobil und zeige sich selbstbewusst. Die sieben Jahre alte Khalua kümmert sich laut den Pflegern fürsorglich um ihren Nachwuchs und lässt das kleine Tier problemlos trinken.
Die Geburt der Kleinen kam letztendlich doch überraschender als gedacht: Obwohl die Mitarbeiter vorbereitet waren, zeigte die Giraffen-Dame am Vormittag noch keine eindeutigen Anzeichen für eine bevorstehende Geburt.
Schließlich brachte Kahlua das Kalb im abgetrennten Stall in einem geschützten Bereich zur Welt.
Das Giraffen-Weibchen hat bereits Erfahrungen mit dem Aufziehen von Jungtieren: Auch bei ihrem ersten Nachwuchs Mojo, welcher 2025 geboren wurde, kümmerte sie sich vorbildlich um den Kleinen.
Neuer Nachwuchs im Zoo Schwerin: Letztes Giraffen-Baby wurde eingeschläfert
Erstmal bleiben Mutter und Nachwuchs von den anderen Giraffen getrennt, damit die beiden sich ausreichend erholen können. Auch das Wetter spiele eine wichtige Rolle dabei, ab wann das Kalb auf die Außenanlage darf.
Für die Giraffen in Schwerin wird es in den kommenden Monaten eine zusätzliche große Veränderung geben. Jungtier Mojo soll bald in einen anderen Zoo umziehen, der genaue Zeitpunkt ist allerdings noch offen. Momentan leben insgesamt fünf Giraffen im Schweriner Zoo.
Erst im Sommer musste das nur drei Monate alte Giraffen-Baby Kato eingeschläfert werden, da es ihm gesundheitlich schlecht ging und verschiedenste Therapiemöglichkeiten nicht anschlugen.
Mit dem jungen Giraffenkalb trage der Zoo auch einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz bei. Laut dem Zoo Schwerin gehören Nubische Giraffen zu den stark bedrohten Nördlichen Giraffen - von ihnen leben nur noch knapp 7.000 Tiere in freier Wildbahn.
Titelfoto: Jens Büttner/dpa

