Dortmund - Die zwölf Löwen-Babys im Dortmunder Zoo entwickeln sich gut. Wie der Zoo in einem Update auf Facebook mitteilte, sind sowohl die Jungtiere als auch ihre beiden Mütter wohlauf.
Löwin Zuri hatte am 28. Juli fünf Jungtiere zur Welt gebracht, drei Tage später folgten bei ihrer Schwester Saba sieben weitere. Beide Löwinnen sind erstmals Mütter - und kümmern sich offenbar sehr gut um ihren Nachwuchs.
"Saba und Zuri machen sich gut in ihren Rollen als junge Mütter", teilte der Zoo mit. Besonders ist dabei, dass die beiden Schwestern ihre insgesamt zwölf Jungtiere gemeinsam aufziehen und säugen. "Das ist auch bei in der Natur lebenden Löwinnen so."
Die meiste Zeit verbringen die kleinen Löwen derzeit noch gemeinsam mit ihren Müttern in den sogenannten Wurfboxen.
Dabei handelt es sich um Rückzugsbereiche hinter den Kulissen des Löwenhauses. Gelegentlich wagen sich die Jungtiere aber bereits nach draußen.
Zoo Dortmund: Wann die Löwenkinder zu sehen sind, ist noch unklar
Während die beiden Löwinnen mit ihrem Nachwuchs hinter den Kulissen bleiben, hält sich der sechs Jahre alte Vater Boeti meist auf den Außenanlagen des Löwenhauses auf und kann dort von den Zoobesuchern beobachtet werden.
Für die zwölf Jungtiere bleibt das Löwenhaus vorerst für Besucher geschlossen. Der Zoo möchte den beiden Müttern und ihrem Nachwuchs möglichst viel Ruhe gönnen. Auch in der Natur ziehen sich Löwinnen zunächst mit ihren Jungtieren zurück und kehren erst nach mehreren Wochen zum Rudel zurück. "Daher haben auch wir Saba und Zuri von Kater Boeti getrennt, als wir bemerkten, dass diese sich immer mehr separierten", heißt es.
Wann Besucher die kleinen Löwen erstmals sehen können, steht deshalb noch nicht fest. Der Zoo kündigt jedoch an: "Natürlich halten wir Euch über die Entwicklung der jungen Löwen auf dem Laufenden."