Zwölf Löwenbabys in NRW-Zoo geboren: Stadt reagiert auf Gerüchte um Einschläferung

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Von Yuriko Wahl-Immel

Dortmund - Im Dortmunder Zoo sind zwölf Löwen-Babys geboren worden. Großkatze Zuri habe am 28. Juli fünf Babys und ihre Schwester Saba drei Tage später sieben Babys zur Welt gebracht, berichtete die Stadt.

Zwei Löwinnen - ein Löwe: Im Dortmunder Zoo erblickten in den vergangenen Tagen insgesamt zwölf Löwenbabys das Licht der Welt. (Symbolfoto)
Zwei Löwinnen - ein Löwe: Im Dortmunder Zoo erblickten in den vergangenen Tagen insgesamt zwölf Löwenbabys das Licht der Welt. (Symbolfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Löwenjunge kommen blind zur Welt und wiegen meistens nur zwischen ein und zwei Kilogramm. "Nach etwa elf Tagen öffnen sie ihre Augen. Wenig später erkunden sie Schritt für Schritt ihre Umgebung."

Beide Löwinnen kümmern sich den Angaben zufolge gut um ihren Nachwuchs und säugen alle Jungtiere. Die ersten Wochen seien entscheidend für einen guten Start ins Leben, eine ruhige Umgebung sei daher wichtig.

Jede Löwin lebe mit ihren Jungtieren in einer eigenen Wurfbox. Auch der Vater aller zwölf Jungtiere - der sechs Jahre alte Boeti - halte Abstand.

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Angebliche Befürchtungen, dass einzelne Babys eingeschläfert werden sollten, falls die Mütter sie nicht annehmen sollten, wies die Stadt zurück.

"An dem Gerücht ist nichts dran", sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Die Jungtiere seien wohlauf, die Mütter fürsorglich.

Zoo-Besucher müssen sich noch gedulden

Weil die Familien Ruhe brauchen, hat der Zoo bisher auf eine tierärztliche Untersuchung verzichtet, das Geschlecht der Kleinen ist folglich noch nicht bekannt.

Das Löwenhaus soll vorerst geschlossen bleiben. Bis Besucherinnen und Besucher die Jungtiere im Außengehege beobachten können, werden laut Stadt voraussichtlich noch einige Wochen vergehen.

Löwen leben heute fast nur noch in Afrika. Dort nimmt ihre Zahl seit vielen Jahren ab, in einigen afrikanischen Ländern sind sie bereits ausgestorben.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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