Zwischen Blut, Kot und Kadavern: Tierheim quält unzählige Bewohner zu Tode, um Spenden abzusahnen

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Tennessee (USA) - Eigentlich sollte es ein behütetes Heim für verlassene Tiere sein, es entpuppte sich jedoch als wahres Horror-Haus. Eine vermeintliche Auffangstation für Streuner muss sich nun vor Gericht verantworten, nachdem bei einer polizeilichen Durchsuchung mehrere verendete Bewohner vorgefunden wurden - einige Tiere konnten gerettet werden.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zahlreiche tote Tiere - viele von ihnen waren verhungert.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zahlreiche tote Tiere - viele von ihnen waren verhungert.  © Screenshot/Facebook/Animal Rescue Corps

"Gestern rückte das Animal Rescue Corps auf Bitten der Strafverfolgungsbehörden aus, um 46 überlebende Tiere aus einer angeblichen Tierschutzorganisation im ländlichen Tennessee zu retten", berichtete die zuständige Behörde am 12. August auf Facebook.

Im Zuge der "Operation Money Trail" stellten die zuständigen Ermittler fest, dass es sich die Auffangstation zur Aufgabe gemacht hatte, Spenden für die Tiere zu sammeln. Doch diese kamen bei den bedürftigen Bewohnern nie an. Stattdessen veruntreuten die Besitzer des Heimes das Geld und ließen die Tiere in einem katastrophalen Zustand zurück.

Als die Behörden am Ort des Geschehens eingetroffen waren, konnten sie ihren Augen kaum trauen: Während der Durchsuchung stießen die Einsatzkräfte auf die Überreste eines fünf Monate alten Vierbeiners. Laut Beamte sei dieser qualvoll verhungert. Neben dem knappen Futter fehlte es den Tieren zudem an ausreichend frischer Luft.

55 Baby-Schildkröten tot am Straßenrand entdeckt: Schuld ist der Mensch
Tiere 55 Baby-Schildkröten tot am Straßenrand entdeckt: Schuld ist der Mensch

Die Stall- und Käfigböden waren übersät mit Fäkalien der bedürftigen Heimbewohner - Blut klebte an den Wänden der Auffangstation. Während des Rettungseinsatzes bargen die Behörden "37 Hunde, sechs Hühner, zwei Truthähne und ein Schwein". Keines der Lebewesen war in einem gesundheitlich guten Zustand.

"Herzzerreißenderweise fanden wir auch die Überreste mehrerer Tiere, die nie eine zweite Chance erhalten haben", machte Animal Rescue Corps deutlich.

Noch am selben Tag nahm die Polizei ein betroffenes Organisationsmitglied fest, das kurz darauf wegen Tierquälerei angeklagt wurde.

Die dort lebenden Hunde wurden in viel zu kleine Käfige gesperrt.
Die dort lebenden Hunde wurden in viel zu kleine Käfige gesperrt.  © Screenshot/Facebook/Animal Rescue Corps
Die Mitarbeiter des Tierheims schienen schon lange nicht mehr geputzt zu haben: Neben Fäkalien auf den Böden fanden die Retter auch Blutspritzer an den Wänden vor.
Die Mitarbeiter des Tierheims schienen schon lange nicht mehr geputzt zu haben: Neben Fäkalien auf den Böden fanden die Retter auch Blutspritzer an den Wänden vor.  © Fotomontage/Screenshot/Facebook/Animal Rescue Corps

Auf Facebook gab es eine riesige Welle der Anteilnahme

Nach der Rettungsaktion wurden die Tierheimbewohner in Sicherheit gebracht - nun benötigen sie medizinische Unterstützung.
Nach der Rettungsaktion wurden die Tierheimbewohner in Sicherheit gebracht - nun benötigen sie medizinische Unterstützung.  © Fotomontage/Screenshot/Facebook/Animal Rescue Corps

Um die geretteten Heimbewohnern nun medizinisch versorgen zu können, sind die Behörden auf Spenden angewiesen. Bereits wenige Stunden nach der Rettungsaktion erhielt die Tierschutzorganisation Animal Rescue Corps 1650 US-Dollar (circa 1400 Euro).

Auch in der Kommentarspalte auf Facebook gab es eine Welle der Anteilnahme. Zahlreiche User boten ihre Hilfe an. "Falls es ältere Tiere, medizinische Notfälle oder Welpen gibt, die eine Pflegestelle brauchen: Ich bin tiermedizinische Fachangestellte und öffne mein Zuhause sehr gerne", schrieb eine Nutzerin unter dem Beitrag.

Neben den Hilfsangeboten zeigten sich auch zahlreiche Plattform-User erzürnt. "Oh mein Gott, so etwas Ekelhaftes habe ich schon lange nicht mehr gesehen", kommentierte ein Nutzer.

Titelfoto: Fotomontage/Screenshot/Facebook/Animal Rescue Corp

Mehr zum Thema Tiere: