Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew wollen Angriffe auf Energie laut Trump stoppen

Ukraine - Die Ukraine wehrt sich mit Drohnenangriffen gegen Russlands Angriffskrieg. Die Folgen einer Attacke in der russischen Teilrepublik Tatarstan sind tödlich.

Die Ukraine wehrt sich mit Drohnenangriffen auf Russland. (Symbolbild)  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Eine Drohne sei in einen Baum gestürzt, wodurch ein nahe stehendes Auto mit vier Insassen beschädigt worden sei, teilte der Bürgermeister der Stadt Nischnekamsk, Radmir Beljajew, bei Telegram mit.

Zwei der Insassen seien ums Leben gekommen, die anderen beiden seien schwer verletzt worden. Schon in der Vergangenheit hatte Kiew bei Gegenangriffen eine Ölraffinerie in Nischnekamsk getroffen.

Alle relevanten Informationen zum Geschehen in der Ukraine und Russland gibt es hier im TAG24-Newsticker.

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14. September, 18.38 Uhr: Erneut Streit in der EU um Russland-Sanktionen

In der EU gibt es erneut Streit um Russland-Sanktionen.

Wie ein Sprecher der derzeitigen irischen Ratspräsidentschaft mitteilte, konnten sich die Mitgliedstaaten nicht darauf einigen, an diesem Dienstag auslaufende Strafmaßnahmen gegen rund 3000 Personen, Einrichtungen und Unternehmen wie ursprünglich geplant um zwölf Monate zu verlängern. Vereinbart werden konnte demnach nur eine Verlängerung um sieben Tage bis Mitternacht am 22. September. Bis dahin sollen nun weitere Gespräche über Streitfragen geführt werden.

Grund für die Querelen ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur insbesondere die Forderung der Slowakei, die EU-Sanktionen gegen den russischen Oligarchen Alischer Usmanow aufzuheben. Das Land droht demnach, die Verlängerung aller Strafmaßnahmen zu blockieren, wenn Usmanow nicht von der Liste genommen wird. Laut Diplomaten wurde die Slowakei dabei zuletzt auch von Frankreich unterstützt.

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14. September, 17.59 Uhr: Moskau und Kiew wollen Angriffe auf Energie stoppen

Russland und die Ukraine wollen nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump auf Angriffe auf gegnerische Energieanlagen verzichten.

Das teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit, ohne weitere Details zu nennen. Aus Moskau und Kiew lagen zunächst keine Bestätigungen vor.

US-Präsident Donald Trump zufolge haben sich Russland und die Ukraine darauf verständigt, auf Angriffe gegen die Energieinfrastruktur der jeweils anderen Seite zu verzichten. (Archivbild)  © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

13. September, 19.59 Uhr: Polen durch Angriff auf Zug nach Warschau alarmiert

Nach russischen Angriffen auf einen Zug von Kiew nach Warschau sowie auf die Grenzregion der Ukraine zu Polen hat die polnische Regierung Moskau eine Verschärfung des Konflikts vorgeworfen.

"Die Eskalation von russischer Seite ist nun Realität geworden, und die Beispiele dafür rücken immer näher an unsere Grenze heran", sagte Polens Regierungschef Donald Tusk bei einer Sitzung des Krisenstabs. Auch westliche Politiker sind bei ihren Reisen nach Kiew auf die Bahnverbindung von Polen in die Ukraine angewiesen – der Luftraum über dem Land ist gesperrt.

Nach russischen Angriffen auf einen Zug von Kiew nach Warschau ist Polen in Alarmbereitschaft. (Archivfoto)  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

13. September, 10.09 Uhr: Zwei Tote in Russland nach ukrainischen Angriffen

Infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs sind zwei Menschen in der russischen Teilrepublik Tatarstan getötet worden.

Eine Drohne sei in einen Baum gestürzt, wodurch ein nahe stehendes Auto mit vier Insassen beschädigt worden sei, teilte der Bürgermeister der Stadt Nischnekamsk, Radmir Beljajew, bei Telegram mit. Zwei der Insassen seien ums Leben gekommen, die anderen beiden seien schwer verletzt worden. 

Vier weitere Menschen wurden Beljajew zufolge verletzt, als eine Drohne in ein Wohnhaus stürzte. Industrieobjekte und zivile Objekte seien beschädigt worden. In einem nicht näher genannten Unternehmen sei ein Feuer ausgebrochen, das schnell gelöscht worden sei. 

12. September, 19.19 Uhr: Verhandlungen ja - Feuerpause Nein, so Lawrow

Moskau ist nach den Worten von Außenminister Sergej Lawrow zu Verhandlungen mit Kiew bereit, nicht aber zu einer gleichzeitigen Feuerpause in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Der russischen Regierung mangele es nicht an gutem Willen, sagte er nach Angaben der Staatsagentur Tass am Rande des Brics-Gipfels in Neu Delhi. "Wir sind nach wie vor zu Verhandlungen bereit, aber für die Dauer der Verhandlungen wird die Militäroperation nicht ausgesetzt." 

Russlands Außenminister Sergej Lawrow.  © Pavel Bednyakov/AP/dpa

12. September, 15.40 Uhr: Mehrere Ziele in Russland getroffen

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben mehrere Ziele in Russland angegriffen und beschädigt.

Wie Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook mitteilte, seien zwei Chemie-Fabriken in den Regionen Perm im Vorland des Ural und Samara im Südosten Russlands mit weitreichenden Drohnen attackiert worden. Zudem sei in Taganrog an der Küste des Asowschen Meeres eine Fabrik zur Herstellung von Drohnen getroffen worden. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden.

Ukrainische Drohnen trafen Ziele in Russland. (Archivfoto)  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

12. September, 9.47 Uhr: Tote und viele Verletzte nach russischen Angriffen in der Ukraine

Bei russischen Angriffen sind in der Nacht mindestens vier Menschen in der Ukraine getötet worden. In Saporischschja kamen nach Behördenangaben eine Frau und ein Mann bei einem Drohnenangriff ums Leben.

Mindestens eine weitere Person wurde demnach verletzt. Es sei ein Wohngebiet getroffen worden.

In Odessa am Schwarzen Meer wurden nach Angaben der Militärverwaltung mindestens 17 Menschen verletzt. Darunter sei auch ein fünf Monate altes Baby. Auf von Behörden veröffentlichten Fotos war ein beschädigtes mehrstöckiges Wohnhaus zu sehen. 

n der südostukrainischen Großstadt Krywyj Rih wurde dem Gouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, zufolge ein Mensch bei einem Angriff auf einen Betrieb getötet. Zwei weitere seien dabei verletzt worden.

In Odessa brannte ein Haus.  © Screenshot/Telegram/Одеська міська військова адміністрація

11. September, 18.38 Uhr: Russen sollen zwei Gefangene erschossen haben

Die Justiz der Ukraine ermittelt wegen der mutmaßlichen Tötung zweier ukrainischer Kriegsgefangener durch russische Soldaten.

Der Fall solle sich Anfang September an der Front bei der ostukrainischen Stadt Dobropillja ereignet haben, teilte die Staatsanwaltschaft für das Gebiet Donezk auf Telegram mit. Die zwei Soldaten der ukrainischen Nationalgarde seien bei einem Kampfeinsatz von russischen Besatzungstruppen gefangen genommen worden. Dann sollen sie von den russischen Soldaten erschossen worden sein. Ermittelt werde wegen eines möglichen Kriegsverbrechens.

Die Ukraine wird dieses Kriegsverbrechen nicht einfach so hinnehmen.  © Uncredited/Dnipro Regional Administration/AP/dpa

11. September, 17.05 Uhr: Modi fordert von Putin erneut Ende des Ukraine-Krieges

Indiens Ministerpräsident Narendra Modi (75) hat Kremlchef Wladimir Putin (73) erneut zu Verhandlungen über ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine aufgefordert.

Dialog und Diplomatie seien der richtige Weg, um Konflikte zu beenden, sagte Modi nach Angaben des indischen Außenministeriums bei einem Treffen mit Putin in Neu-Delhi. Indien sei bereit, bei Friedensbemühungen zu unterstützen.

Wladimir Putin (l., 73) und der indische Ministerpräsident Narendra Modi (75) bei einer Plenarsitzung des Brics-Wirtschaftsrats in der indischen Hauptstadt.  © Alexander Kazakov/Pool Sputnik Kremlin via AP/dpa

11. September, 11.34 Uhr: Russische Drohnen greifen Tankstellen in Kiew an, mindestens zwei Tote

Bei russischen Drohnenangriffen auf Tankstellen sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens zwei Menschen getötet worden.

Sechs von acht Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. Tags zuvor hatte es den ersten direkten Angriff auf eine Tankstelle in der Millionenstadt gegeben.

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