Ukraine-Krieg: NATO-Minister einigen sich auf Hilfen in Milliarden-Höhe

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Ukraine - Die Ukraine hat bei einem der massivsten Drohnengriffe auf Moskau seit Kriegsbeginn eine Ölraffinerie im Südosten der russischen Hauptstadt schwer beschädigt. 

Russland wurde von einem der massivsten Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn heimgesucht.
Russland wurde von einem der massivsten Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn heimgesucht.  © Moscow Region Governor/AP/dpa

In sozialen Netzwerken kursieren teilweise spektakuläre Bilder und Videos von der Attacke und den Folgen.

So ist auf mehreren unabhängig voneinander gemachten Aufnahmen zu sehen, wie bei einer Explosion der Stahldeckel eines Öltanks meterhoch in die Luft geschleudert wird. In der Anlage wüten mehrere Feuer, Rauchschwaden stehen im Südosten der russischen Hauptstadt hoch am Himmel.

Einigen Drohnen sei es gelungen, die Raffinerie zu erreichen, räumte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin ein.

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Seinen Angaben nach ist die Attacke eine der schwersten ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau seit Kriegsbeginn. Nach letztem Stand hat die Flugabwehr mehr als 190 Drohnen abgeschossen.

Alle relevanten Informationen zum Geschehen in der Ukraine und Russland gibt es hier im TAG24-Newsticker.

18. Juni, 20.19 Uhr: Ukraine erhält Milliardenzusage für Militärhilfe

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben umfangreiche neue Zusagen für Militärhilfe in Milliardenhöhe für ihren Abwehrkampf gegen Russland bekommen.

Bei einem von Deutschland und Großbritannien geleiteten Treffen im Nato-Hauptquartier in Brüssel wurden rund eine Milliarde Dollar (900 Mio. Euro) für die Finanzierung von US-Rüstungsgütern zugunsten der Ukraine zugesagt, wie Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow in einer anschließenden Pressekonferenz sagte. 

Zudem sei Unterstützung für weitreichende Artilleriesysteme sowie für die Produktion von Drohnen und Raketen angekündigt worden, sagte er. Allein die Niederlande hätten Unterstützung für mehr als 700 Marschflugkörper versprochen.

"Die vollständigen Auswirkungen und die gesamte Bedeutung dieser Zusagen werden wir erst in einigen Stunden überblicken können, weil heute wirklich sehr viele unterschiedliche Ankündigungen gemacht wurden", sagte Fedorow. Schon jetzt sehe man jedoch, dass sich das Gesamtvolumen auf etwa vier Milliarden Dollar belaufen dürfte – möglicherweise sogar mehr.

Die Verteidigungsminister der NATO-Mitglieder haben sich heute auf Ukraine-Hilfen in Milliarden-Höhe geeinigt.
Die Verteidigungsminister der NATO-Mitglieder haben sich heute auf Ukraine-Hilfen in Milliarden-Höhe geeinigt.  © Malin Wunderlich/dpa

18. Juni, 20.16 Uhr: Deutschland will Luftverteidigungssystem mit Ukraine bauen

Deutschland und die Ukraine haben den Grundstein für die gemeinsame Entwicklung eines Luftverteidigungssystems gegen ballistische Raketen gelegt.

Dazu sei eine Übereinkunft unterzeichnet worden, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SDP) in Brüssel, wo sich die Nato-Verteidigungsminister und die sogenannte Ukraine-Kontaktgruppe trafen.

"Mehrere deutsche Unternehmen sind an diesem Projekt interessiert. Es kann ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in Europa und der Ukraine sein", sagte Pistorius und verwies auf Innovationen und Erfahrungen der Ukraine. "Unsere Partnerschaft ist keine Einbahnstraße und das schon seit längerer Zeit nicht mehr", sagte er.

Über Moskau stiegen nach Drohnenangriffen dunkle Rauchschwaden auf. (Archivfoto)
Über Moskau stiegen nach Drohnenangriffen dunkle Rauchschwaden auf. (Archivfoto)  © Andre Ballin/dpa

18. Juni, 16.30 Uhr: Russland droht Ukraine mit "massiven" Angriffen

Nach dem ukrainischen Großangriff auf Ziele in Moskau hat Russland mit Vergeltung gedroht.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte am Donnerstag zu Journalisten in Moskau, Kreml-Chef Wladimir Putin habe bereits angekündigt, dass Russland weitere "massive Angriffe" gegen die Ukraine ausführen werde. Die russische Armee "setzt dies um und wird das auch weiterhin tun."

Die Ukraine hatte zuvor den größten Angriff auf die russische Hauptstadt seit Jahren ausgeführt und dabei auch eine wichtige Ölraffinerie getroffen.

Titelfoto: Malin Wunderlich/dpa

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