Ukraine-Krieg: Trump wirft Russland Angriffe auf Verbündete der Ukraine vor

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Ukraine - US-Präsident Donald Trump (80) hat Russland der Angriffe auf Verbündete der Ukraine bezichtigt.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg, der schon unzählige Menschen das Leben gekostet und gewaltige Schäden angerichtet hat.
Russland überzieht die Ukraine seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg, der schon unzählige Menschen das Leben gekostet und gewaltige Schäden angerichtet hat.  © Vyacheslav Prokofyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

"Seit etwa fünf Jahren greifen sie die Verbündeten der Ukraine an", sagte er im Weißen Haus auf eine Reporterfrage nach großen Sorgen in Polen. "Ich glaube, da sind sich alle einig", sagte Trump weiter.

Polens Ministerpräsident Donald Tusk (69) hatte zuvor mitgeteilt, er rechne für die kommenden Wochen mit noch stärkeren russischen Angriffen auf die Ukraine wie auf ihre Unterstützer.

Nach Einschätzung von Geheimdiensten könnte es zu scheinbar versehentlichen Attacken mit Drohnen und Raketen auf die Länder kommen, die der Ukraine Beistand leisten – darunter Polen. Das sagte Tusk im polnischen Parlament in Warschau, wie die Nachrichtenagentur PAP meldete.

Ukraine-Krieg: Opferzahl steigt! 14 Tote nach russischem Angriff auf Einkaufszentrum
Ukraine Ukraine-Krieg: Opferzahl steigt! 14 Tote nach russischem Angriff auf Einkaufszentrum

Nähere Angaben zur Bedrohung durch Russland machte Trump nicht. Nach dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle hatte er die Gefahr eines russischen Angriffs auf die Nato noch heruntergespielt. "Wir sprechen miteinander, ich kenne ihn sehr gut. Putin plant keinen Angriff auf das Nato-Gebiet", sagte Trump vor rund zwei Wochen auf die Frage, ob der Fund einer Sprengstoffdrohne am Flughafen einen Angriff darstelle.

Alle relevanten Informationen zum Geschehen in der Ukraine und Russland gibt es hier im TAG24-Newsticker.

19. September, 7.13 Uhr: Trump unterzeichnet Paket mit Sanktionen gegen Russland

US-Präsident Donald Trump hat das vom Parlament verabschiedete Gesetz mit neuen weitreichenden Sanktionen gegen Russland unterzeichnet.

Das teilte das Weiße Haus in Washington mit. Das Sanktionspaket hatte zuvor eine parteiübergreifende Mehrheit im Kongress bekommen und soll den Kreml im Ukraine-Krieg stärker unter Druck setzen.

Neben direkten Strafmaßnahmen gegen russische Politiker und Firmen sieht das Paket Sanktionen gegen russische Öl- und Gas-Exporte vor, mit denen Moskau seinen Angriffskrieg finanziert.

19. September, 7.11 Uhr: Trump - Russland greift Verbündete der Ukraine seit Jahren an

US-Präsident Donald Trump hat Russland der Angriffe auf Verbündete der Ukraine bezichtigt.

"Seit etwa fünf Jahren greifen sie die Verbündeten der Ukraine an", sagte er im Weißen Haus auf eine Reporterfrage nach entsprechenden Sorgen in Polen. "Ich glaube, da sind sich alle einig", sagte Trump weiter.

Zuletzt spielte US-Präsident Trump die Gefahr durch Russland meist herunter. Nun gibt es andere Töne aus dem Weißen Haus.
Zuletzt spielte US-Präsident Trump die Gefahr durch Russland meist herunter. Nun gibt es andere Töne aus dem Weißen Haus.  © Jacquelyn Martin/AP/dpa

19. September, 7.10 Uhr: Militärverwaltung - Tote nach russischem Gleitbombenangriff in Sumy

Bei einem russischen Angriff mit Gleitbomben sind in der nordostukrainischen Stadt Sumy nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet worden.

Sieben weitere seien bei der Attacke verletzt worden, teilte der Chef der Militärverwaltung von Sumy, Oleh Hryhorow, bei Telegram mit. Darunter sei ein 13-jähriges Mädchen. Hryhorow veröffentlichte auch ein in der Nacht aufgenommenes Foto, auf dem ein schwer beschädigtes mehrstöckiges Wohnhaus zu sehen ist. Seine Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

19. September, 7.09 Uhr: Putin wirft Ukraine Störung der Parlamentswahl vor

Kremlchef Wladimir Putin hat vor dem Hintergrund der laufenden dreitägigen Wahl für das Parlament in Russland schwere Vorwürfe gegen die Ukraine erhoben.

"Die ukrainische Führung hat es bekanntlich nicht eilig, Wahlen abzuhalten, aber uns versuchen sie auch zu stören", sagte Putin bei einer Sitzung der Militärindustrie-Kommission. Er warf der Ukraine vor, eine Wahlleiterin im von Russland besetzten Teil der Region Saporischschja in ihrem Wohnhaus bei einem Angriff getötet zu haben. Das zeige, dass Kiew kein echtes Interesse an Frieden und Friedensverhandlungen habe. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

18. September, 22.22 Uhr: Selenskyj nennt ukrainisches Haushaltsloch "astronomisch"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Haushaltsloch seines Landes als "astronomisch" bezeichnet.

"Wir arbeiten an einigen Vorschlägen, um das von mir angesprochene Defizit zu beheben – das, unter uns gesagt, astronomisch ist", sagte Selenskyj Journalisten bei dem von ihm einberufenen Gipfel von Karpaten-Staaten im westukrainischen Gebiet Iwano-Frankiwsk. Es gebe bereits einige Vereinbarungen. 

Selenskyj berief sich dabei auf ein Telefonat vom Donnerstag mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, nachdem Brüssel Kiew weitere 3,3 Milliarden Euro überwies. Diese sollen dem Staatschef zufolge sofort in die Produktion von Drohnen und Raketen fließen. Die genaue Höhe des Haushaltslochs nannte er nicht. Im August hatte der Präsident es noch mit umgerechnet rund 23,5 Milliarden Euro beziffert.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat das Haushaltsloch seines Landes als "astronomisch" bezeichnet.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat das Haushaltsloch seines Landes als "astronomisch" bezeichnet.  © Danylo Antoniuk/AP/dpa

18. September, 14 Uhr: Merz drängt EU-Partner zu mehr Ukraine-Hilfe

Bundeskanzler Friedrich Merz appelliert an die Regierungen anderer EU-Staaten, mehr Geld für den Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland bereitzustellen.

"Bei der Unterstützung der Ukraine ist ein stärkeres Engagement anderer Mitgliedstaaten sowohl angemessen als auch dringend erforderlich", schreibt der CDU-Politiker in einer gemeinsamen Erklärung mit den Regierungschefs von Dänemark, den Niederlanden, Österreich und Finnland. Gemeinsam mit Schweden leisten die fünf Länder nach eigenen Angaben derzeit rund 70 Prozent der bilateralen Ukraine-Hilfe der EU-Staaten.

18. September, 13.59 Uhr: Tote nach russischen Angriffen im Gebiet Schytomyr

Durch russische Angriffe sind im Gebiet Schytomyr westlich von Kiew mindestens zwei Menschen getötet worden.

Zwei weitere seien verletzt worden, teilte der Chef der Militärverwaltung der Region, Witalij Bunetschko, mit. Den Angaben zufolge wurde ein ziviles Unternehmen auf einem Industriegelände im Landkreis Korosten angegriffen. Brände in Lagerhallen und Produktionsstätten seien gelöscht. Korosten liegt etwa 125 Kilometer westlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

Russland nimmt immer wieder auch westlich der Hauptstadt Kiew gelegene ukrainische Regionen ins Visier. Bei einem neuen Luftangriff gab es im Gebiet Schytomyr Opfer zu beklagen.
Russland nimmt immer wieder auch westlich der Hauptstadt Kiew gelegene ukrainische Regionen ins Visier. Bei einem neuen Luftangriff gab es im Gebiet Schytomyr Opfer zu beklagen.  © Ukrainian Emergency Service/Ukrainian Emergency Service/AP/dpa

17. September, 22.12 Uhr: Russlands Parlamentswahl für Putins Krieg hat begonnen

In Russland hat die erste Parlamentswahl seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine begonnen. In dem flächenmäßig größten Land der Erde mit seinen elf Zeitzonen öffneten zuerst auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka die Wahllokale.

Aufgerufen sind bis Sonntag mehr als 110 Millionen Russinnen und Russen zur Wahl von 450 Abgeordneten für die neue Staatsduma in Moskau. Die Opposition ist nicht zugelassen. Erste Ergebnisse werden nach Schließung der letzten Wahllokale in Kaliningrad (früher Königsberg) am Sonntag um 20 Uhr erwartet.

17. September, 22.08 Uhr: Selenskyj kündigt neue Gespräche mit den USA an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat baldige Gespräche mit den USA angekündigt. Dabei werde es um Aussichten auf eine Friedenslösung gehen, aber auch um Energie, Ernährungssicherheit und Waffen, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew. "Es wird neue Hilfspakete für die Ukraine geben, insbesondere bei der Flugabwehr."

Der Präsident nannte indes keine Details, wann und mit wem von US-Seite gesprochen werde. Selenskyj reist aber kommende Woche zur UN-Generalversammlung nach New York. Anfang September hatten Unterhändler von US-Präsident Donald Trump (80) zuerst Moskau und dann Kiew besucht. Ein Ausweg aus dem seit viereinhalb Jahren dauernden russischen Angriffskrieg zeichnete sich aber nicht ab. Moskau stellt weiter Bedingungen, die auf eine Unterwerfung der Ukraine hinauslaufen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) bleibt in den USA weiterhin am Ball.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) bleibt in den USA weiterhin am Ball.  © Jeff McIntosh/The Canadian Press via AP/dpa

17. September, 21.08 Uhr: Tusk rechnet mit Drohnen- und Raketenangriffen aus Russland

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk (69) rechnet für die kommenden Wochen mit stärkeren russischen Angriffen auf die Ukraine wie auf ihre Unterstützer.

Nach Einschätzung von Geheimdiensten könnte es zu scheinbar versehentlichen Attacken mit Drohnen und Raketen auf die Länder kommen, die der Ukraine Beistand leisten - darunter Polen. Das sagte Tusk im polnischen Parlament in Warschau, wie die Nachrichtenagentur PAP meldete. 

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk (69) erwartet größere Probleme mit Russland.
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk (69) erwartet größere Probleme mit Russland.  © Roland Schlager/APA/dpa

17. September, 13.46 Uhr: Moskau und Kiew tauschen erneut Soldatenleichen aus

Die Ukraine und Russland haben erneut Leichen von Soldaten ausgetauscht.

Nach Angaben des für Kriegsgefangenenbelange zuständigen ukrainischen Stabes erhielt Kiew 252 Leichen "von Bürgern der Ukraine, darunter von Wehrdienstleistenden" zurück. Der Moskauer Seite wurden Medienberichten zufolge die sterblichen Überreste von 23 russischen Soldaten übergeben. Der Leichenaustausch kam demnach unter Vermittlung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zustande.

An welchem Ort die Übergabe stattfand, wurde nicht mitgeteilt.

Titelfoto: Jacquelyn Martin/AP/dpa

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