Dresdner Familienvater verunglückt in Kasachstan: Jetzt bittet seine Tochter um Hilfe

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Dresden/Kasachstan - Ein Familienvater aus Dresden wollte seine Kinder in Kasachstan besuchen - doch die Reise nahm eine fatale Wendung: Er verletzte sich schwer. Nun sammelt seine Tochter Spenden bei GoFundMe.

Der 70-jährige Alexander H. stürzte in Kasachstan auf den Rücken und zog sich dabei eine Verletzung der Wirbelsäule zu.
Der 70-jährige Alexander H. stürzte in Kasachstan auf den Rücken und zog sich dabei eine Verletzung der Wirbelsäule zu.  © Screenshot/GoFundMe/Papa schwer verletzt - 5.000km von zu Hause entfernt

Wie Diana H. gegenüber TAG24 mitteilt, war ihr Papa Alexander (70) nach Kasachstan gereist, um seine Kinder aus erster Ehe nach vielen Jahren wiederzusehen.

Doch kurz vor seiner geplanten Rückreise kam es zu einem schweren Unfall: Alexander stürzte auf den Rücken, brach sich dabei die Wirbelsäule und musste umgehend operiert werden.

Seine Wirbelsäule konnte zwar stabilisiert werden, doch nun ist eine dringende medizinische Nachsorge und Rehabilitation notwendig.

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Diese ist in Kasachstan allerdings nicht möglich. Laut Diana hätten sämtliche angefragten Einrichtungen ihren Vater abgelehnt.

Aktuell ist Alexander bei seinen Kindern in dem zentralasiatischen Land untergebracht. Ohne die notwendige rehabilitative Behandlung könnte sich sein Zustand jedoch weiter verschlechtern.

"Unsere größte Angst ist, dass sich sein Zustand ohne die richtige Behandlung so verschlechtert, dass er am Ende vielleicht nicht mehr laufen kann", so Diana.

Diana will ihren Vater zurück nach Dresden holen

Um ihren Papa wieder nach Dresden zu bringen, ist ein Rücktransport möglich, der jedoch mit hohen Kosten verbunden ist. (Symbolfoto)
Um ihren Papa wieder nach Dresden zu bringen, ist ein Rücktransport möglich, der jedoch mit hohen Kosten verbunden ist. (Symbolfoto)  © Stephan Jansen/dpa

Für die Operation und die bisherige Behandlung hat die Familie bereits rund 15.000 Euro nach Kasachstan geschickt.

"Unsere finanziellen Rücklagen sind inzwischen aufgebraucht, und gerade jetzt wissen wir nicht, wie wir die nächsten notwendigen Schritte finanzieren sollen", so die Tochter.

Hinzu kommt ein weiteres Problem: Die Auslandskrankenversicherung übernimmt den Rücktransport nach Deutschland nicht. Dabei kann eine medizinisch begleitete Beförderung mehrere zehntausend Euro kosten. "Je nach notwendiger Transportform liegen uns aktuell Angebote mit bis zu etwa 90.000 Euro vor", erzählt Diana.

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Eine Summe, die die Familie nicht ohne Weiteres aufbringen kann. Deshalb hat sie nun die Spendenaktion ins Leben gerufen, um die Kosten für den Rücktransport und die weitere medizinische Versorgung ihres Vaters zu finanzieren.

Mittlerweile sind bereits mehr als 3000 Euro zusammengekommen. Für die Familie ist die Unterstützung ein wichtiger Schritt, damit Alexander möglichst bald nach Deutschland zurückkehren und dort die Reha beginnen kann.

"Jeder Betrag hilft - egal wie groß oder klein, auch das Teilen unserer Aktion - und bringt unseren Papa ein Stück näher nach Hause. [...] Wer helfen möchte, kann uns gerne über diesen Link unterstützen", so Diana.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/GoFundMe/Papa schwer verletzt - 5.000km von zu Hause entfernt, Stephan Jansen/dpa

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