Baden im See endet im Albtraum: Mädchen (†8) infiziert sich mit gehirnfressenden Parasiten und stirbt

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Homer (USA) - Badeausflug in den USA endet tragisch: Ein kleines Mädchen hat sich im US-Bundesstaat Louisiana beim Schwimmen im See mit einem gehirnfressenden Parasiten infiziert. Die Achtjährige verstarb nur wenige Tage später im Krankenhaus.

Lillian Smart aus Louisiana verstarb nach einem Badeausflug zum See. Die Achtjährige hatte sich mit einem Parasiten infiziert.
Lillian Smart aus Louisiana verstarb nach einem Badeausflug zum See. Die Achtjährige hatte sich mit einem Parasiten infiziert.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/Rebecca Lewis Smart

"Gestern Abend ist Lillian aus unseren Armen in die Arme Jesu geeilt", schrieb die trauernde Familie aus Ruston am Sonntagmorgen auf Facebook. Das Mädchen hatte gerade erst seinen achten Geburtstag gefeiert.

Wenige Tage vor ihrem Tod war Lilian im Lake Claiborne, rund 50 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt, schwimmen gewesen und hatte sich dort laut "Yahoo News" offenbar mit dem Erreger "Naegleria fowleri" infiziert.

Die mikroskopisch kleine Amöbe kommt im warmen Süßwasser vor und kann, wenn betroffenes Wasser durch die Nase ins Gehirn gelangt, eine neurologische Infektion auslösen.

Toilettengang endet dramatisch: Deutscher Tourist stürzt 30 Meter in die Tiefe
Unglück Toilettengang endet dramatisch: Deutscher Tourist stürzt 30 Meter in die Tiefe

Beim Verschlucken durch den Mund ist dies nicht möglich. "Die Infektion ist extrem selten, verläuft aber fast immer tödlich", teilt die örtliche Gesundheitsbehörde mit.

Mädchen geht in See schwimmen: Wenige Tage später stirbt sie

Die Gehirn angreifende Amöbe "Naegleria fowleri" tötete das Mädchen nach wenigen Tagen.
Die Gehirn angreifende Amöbe "Naegleria fowleri" tötete das Mädchen nach wenigen Tagen.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/Rebecca Lewis Smart

Lilian wurde in der vergangenen Woche mit Fieber ins Krankenhaus eingeliefert, kurz darauf trat dann auch noch Doppelbildsehen auf, und ihr Gehirn begann anzuschwellen.

Obwohl sich ihr Zustand rapide verschlechterte, hätte sich die Achtjährige "die größte Mühe" gegeben, zu lächeln, erinnert sich Mutter Rebecca Lewis Smart.

Die Ärzte auf der Intensivstation taten alles, um das Mädchen zu retten, doch vergeblich: "Die Schäden an ihrem Gehirn waren zu schwerwiegend, als dass sich ihr kleiner Körper davon hätte erholen können", so ihre Eltern.

Kletter-Drama am Großglockner: Junger Deutscher (†19) stürzt in den Tod
Unglück Kletter-Drama am Großglockner: Junger Deutscher (†19) stürzt in den Tod

Die Familie des blonden Mädchens mit dem zauberhaften Lächeln sei "am Boden zerstört".

"Wir sind untröstlich und wissen ehrlich gesagt nicht, wie es weitergehen soll."

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Facebook/Rebecca Lewis Smart

Mehr zum Thema Unglück: