Familienvater (†52) gerät in Konflikt und wird von Boxautomaten erschlagen
Toxteth (Liverpool/Vereinigtes Königreich) - Er kämpfte um sein Leben: Vor wenigen Tagen geriet der fünffache Familienvater Abdo Ali (†52) im britischen Stadtteil Toxteth (Liverpool) in einen Streit und wurde infolgedessen von einem Boxautomaten erschlagen.
"Am Donnerstag, dem 29. Oktober, kurz vor 19 Uhr (Ortszeit), wurde die Polizei zu einer Geschäftszeile in der Berkley Street gerufen. Dort war eine Auseinandersetzung gemeldet worden", teilte die zuständige Behörde auf Facebook mit.
Nach Angaben der Merseyside Police soll während des Vorfalls ein Boxautomat umgestoßen und auf den unbeteiligten 52-Jährigen gefallen sein. Dabei erlitt der Familienvater schwere Kopfverletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Wie das Newsportal Daily Star berichtete, erlag Abdo Ali am Montag seinen Verletzungen. Wer in den Streit verwickelt war und was den Boxautomaten schließlich zu Fall gebracht hat, ist derzeit noch Teil der polizeilichen Ermittlungen.
Ein 22-Jähriger namens Iliasse Alhag wurde im Zusammenhang mit dem Unglück bereits festgenommen und angeklagt. Ihm wird schwere Körperverletzung vorgeworfen.
Nach dem Tod des 52-Jährigen veröffentlichte seine Familie eine Trauerbotschaft in den sozialen Netzwerken. "Abdo Ali war ein liebevoller Vater von fünf Kindern, ein Freund vieler Menschen und ein Mann mit einem goldenen Herzen", betonten seine Hinterbliebenen.
Der Verstorbene, der als Ladenbesitzer arbeitete, sei weit mehr als ein Shop-Inhaber gewesen.
"Er war ein vertrautes Gesicht, ein Freund und brachte so viele Menschen in der Gemeinschaft zum Lachen", hieß es weiter. Besonders sein soziales Engagement und seine Freundlichkeit habe den Familienvater ausgezeichnet.
Nicht nur Familie und Freunde nehmen Abschied - auch das Internet trauert
Während die Ermittlungen rund um den Tod des 52-Jährigen andauern, nahmen zahlreiche Menschen auf Facebook Abschied.
Unter dem Beitrag der zuständigen Behörde zeigte sich eine riesige Welle der Anteilnahme.
"Möge Gott ihn segnen. Das Leben ist eine kurze Reise, die jederzeit zu Ende gehen kann. Wir wissen nie, auf welchem Boden wir unseren letzten Atemzug tun werden", kommentierte ein Facebook-User unter dem Post.
Titelfoto: Fotomontage/123RF/gonewiththewind/Screenshot/Facebook/Merseyside Police
