Höhlen-Drama in Laos: Fünf Vermisste lebend geborgen

Von Carola Frentzen und Karolin Wiltgrupp

Vientiane (Laos) - Aufatmen beim Höhlen-Drama in Laos! Fünf der seit mehr als einer Woche in einer überfluteten Höhle in Laos eingeschlossenen Goldsucher sind lebend geborgen worden.

Rettungskräfte konnten fünf von sieben Vermissten lebend bergen.  © Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa

Einsatzkräfte hätten die Männer nach tagelanger Suche wohlbehalten entdeckt, teilten die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People und die thailändische Rettungseinheit MTK am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mit.

Aufnahmen des thailändischen Rettungshelfers Jakkrit Taengtang zeigen die fünf Laoten in Bergmannsuniformen und mit Stirnlampen, wie sie erleichtert im Inneren der Mine sitzen.

Laut Thai PBS World seien in den Videosequenzen Weinkrämpfe vor Freude zu hören. Auch mehreren Facebook-Bildern ist die große Erleichterung der Goldsucher zu sehen.

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Die fünf Geretteten seien zwar sehr hungrig, geschwächt und erschöpft, sollen jedoch keine schweren oder ernsthaften Verletzungen haben. Sie werden nun von Einsatzkräften medizinisch betreut.

Doch neben all der Freude werden immer noch zwei weitere Männer gesucht, heißt es. Mehr Details zu der Rettung wurden zunächst nicht bekannt.

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Emotionale Bilder der Rettungskräfte auf Facebook

Rettungsmission gestaltete sich schwierig

Rettungskräfte sprechen mit dem finnischen Rettungstaucher Mikko Paasi (M.), um den Einsatz vorzubereiten.  © Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa

Die zehnköpfige Gruppe war am 20. Mai im Bezirk Long Cheng (Provinz Xaysomboun) aufgebrochen, um nach Gold zu suchen und Wildtiere zu jagen.

Dann kam es zum Unglück: In einer Höhle wurden sieben Männer wegen extremer Wassermassen aufgrund von Regenfällen eingeschlossen. Lange war völlig unklar, ob sie noch lebten. Nur drei konnten entkommen und Hilfe holen.

Bereits zuvor hatte es geheißen, die Retter hätten sich bis auf weniger als 20 Meter an den vermuteten Aufenthaltsort der Männer vorgearbeitet. Dabei konnten sie sich oft nur kriechend in extrem engen Gängen vorarbeiten und mussten durch schmale Unterwasserpassagen tauchen. 

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Die Einsatzkräfte hatten laut Kengkaj zuvor zusätzliche Sauerstoffflaschen und Sicherheitssysteme für den Fall neuer Überschwemmungen installiert. Zudem versuchten Teams, mit Belüftungsrohren die schlechte Luftqualität in der Höhle zu verbessern.

Parallel suchten weitere Retter außerhalb der Höhle nach alternativen Zugängen über senkrechte Felsschächte.

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