Tourist bricht nach Bungee-Sprung vom Fernsehturm zusammen und stirbt

Macau (China) - Ein 56 Jahre alter Tourist aus Japan machte am Sonntagnachmittag einen Bungee-Sprung vom berühmten Macau Tower in China. Nach dem Sprung von dem insgesamt 338 Meter hohen Fernsehturm fühlte sich der Mann plötzlich unwohl und klagte über Atemnot.

Der Macau Tower ist insgesamt 338 Meter hoch. Die Bungee-Sprünge von dem Fernsehturm erfolgen aus rund 233 Metern. (Archivbild)
Der Macau Tower ist insgesamt 338 Meter hoch. Die Bungee-Sprünge von dem Fernsehturm erfolgen aus rund 233 Metern. (Archivbild)  © 123rf.com/teddyleung

Der namentlich noch nicht identifizierte Urlauber brach zusammen und verlor schließlich das Bewusstsein. Als die medizinischen Rettungskräfte am Ort des Unglücks eintrafen, stellten sie fest, dass er weder atmete noch einen Herzschlag hatte.

Der Mann wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht. Nach der Einlieferung in die Klinik kämpften die Ärzte um sein Leben, konnten ihn jedoch nur noch für tot erklären, berichtet Daily Mail.

Das Unternehmen "Skypark by AJ Hackett", das seit mehr als 30 Jahren unter anderem Bungee-Sprünge vom Macau Tower durchführt, weist auf seiner Webseite darauf hin, dass zahlende Kunden alle gesundheitlichen Probleme offenlegen sollten, bevor sie an einer der angebotenen Abenteuer-Aktivitäten teilnehmen.

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Wer etwa an Bluthochdruck, Herzleiden, Epilepsie, Asthma oder anderen körperlichen oder medizinischen Beeinträchtigungen leide, solle die Mitarbeiter darüber informieren, um "unseren Gästen den bestmöglichen, maßgeschneiderten Service zu bieten".

Lokale Medien berichteten, der Tourist habe keine äußeren Verletzungen am Körper erlitten. Die Ermittlungen der zuständigen Behörden laufen auf Hochtouren.

Hohe Sicherheitsstandards des zuständigen Anbieters

Allein der Ausblick vom Macau Tower sei es wert, auf die Spitze des Turms zu gelangen, schreiben viele User im Internet. (Archivbild)
Allein der Ausblick vom Macau Tower sei es wert, auf die Spitze des Turms zu gelangen, schreiben viele User im Internet. (Archivbild)  © Eduardo Leal / AFP

Ein Sprecher von "AJ Hackett" sagte, dass das Unternehmen "betrübt über den Tod eines Touristen nach einem medizinischen Vorfall im Macau Tower" ist, der "nach dem Bungee-Sprung eintrat."

Er betonte: "Wir sprechen der Familie des Verstorbenen unser tiefstes Beileid aus" und fügte hinzu: "Sicherheit hat für uns oberste Priorität und jeder einzelne Kunde unterliegt strengen Sicherheitsvorschriften."

Bei dem Vorfall am Sonntag habe der Mann alle Sicherheitsanforderungen befolgt, bevor er den Sprung wagte. "Als unsere Mitarbeiter erfuhren, dass er sich nach der Landung unwohl fühlte, leisteten sie sofort Erste Hilfe und alarmierten den Notruf." Das Unternehmen kooperiere mit den zuständigen Stellen, um den Fall aufzuklären.

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Der Sprung vom Macau Tower kostet Abenteuerlustige 2888 Macau-Pataca (rund 331 Euro). Wer sich in die Höhe wagt, fällt aus rund 233 Metern, was etwa zwei Drittel der Gesamthöhe des Gebäudes ausmacht, in die Tiefe.

Der Anbieter hat eigenen Angaben zufolge weltweit mehr als vier Millionen erfolgreiche Sprünge durchgeführt. Es werde darauf geachtet, sowohl den Kunden als auch dem eigenen Team ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten.

Positive Bewertungen für den "Skypark Macau Tower"

Auf Tripadvisor hat der "Skypark Macau Tower" eine Bewertung von 4,5 Sternen. Viele Besucher haben positive Kommentare hinterlassen. Unter anderem heißt es dort: "Das offiziell höchste Bungee-Jumping-Erlebnis der Welt war geradezu atemberaubend".

Zahlreiche User weisen auf die "freundliche und effektive Vorbereitung der Skypark-Crew" hin, die die Leute mit "wertvollen Tipps" auf den Sprung vorbereiteten. Auch die Ausrüstung sei mehrfach überprüft worden. "Die Sicherheitsmaßnahmen haben mir mehr Sicherheit gegeben und keinerlei Anlass zur Sorge gelassen."

Titelfoto: 123rf.com/teddyleung

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