Tragödie vor Kita: Avocado erschlägt Neugeborenes

Buenos Aires (Argentinien) - Wie jeden Morgen wollte eine Mutter ihren Sohn (5) zur Kita bringen. Erst vor wenigen Tagen bekam der Kleine ein Geschwisterkind geschenkt. Doch ein schreckliches Unglück zerriss die noch so junge Familie. Der Junge wurde von einer herabfallenden Avocado getroffen.

Die reifen Früchte des Avocadobaums können mehr als ein Kilogramm auf die Waage bringen. (Symbolfoto)  © 123RF/marigranula

Am vergangenen Donnerstag brachte Giuliana Gómez (30) wie gewohnt ihren Sohn in die Kita in Quilmes, einem Bezirk der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, berichtet die lokale Tageszeitung "La Nación".

Auf dem Arm trug sie ihren jüngsten Sohn, der erst zwölf Tage zuvor das Licht der Welt erblickt hatte. Gegen 8 Uhr morgens standen die drei gerade vor dem Eingang der Kindertagesstätte - da geschah das Unglück.

Von einem der drei Avocadobäume vor dem Gebäude löste sich plötzlich eine Frucht. Der mehr als ein Kilogramm schwere Brocken fiel hinab und traf den Säugling am Kopf.

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Sofort brach Panik aus und Giuliana sowie weitere Mütter riefen um Hilfe, die jedoch nicht kam. Erst eine halbe Stunde später raste der Vater des Kindes mit ihm ins Krankenhaus.

Durch den heftigen Aufprall erlitt der Kleine mehrere Schädelfrakturen. In der Klinik begann ein tagelanger Kampf um das noch viel zu junge Leben des Säuglings, der trotz aller Mühen schließlich verloren ging.

Am Sonntag erlag der kleine Luca seinen schweren Verletzungen.

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Immer wieder gab es Vorfälle mit herunterfallenden Früchten

Lokalen Medien soll Giuliana berichtet haben, dass es bereits in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen vor der Kita gekommen war. Die Schule reichte bereits mehrfach Beschwerde bei den örtlichen Behörden ein, doch bisher ist nichts geschehen.

Erst zwei Tage nach dem tragischen Vorfall sollen die städtischen Arbeiter ihre Arbeit verrichtet haben. "Sie kamen heimlich, um die Bäume zu beschneiden", erzählte die trauernde Mutter.

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