Unfall beim Schlittschuhlaufen: Feuerwehr muss aufs dünne Eis

Kirchwalsede - Unglück auf dem Eis: Die Feuerwehr musste einen Verletzten im Landkreis Rotenburg in Niedersachsen von einem zugefrorenen See retten.

Zahlreiche Feuerwehrleute rückten zur Eisrettung am Bullensee bei Kirchwalsede an.
Zahlreiche Feuerwehrleute rückten zur Eisrettung am Bullensee bei Kirchwalsede an.  © Feuerwehr

Der Bullensee bei Kirchwalsede in der Samtgemeinde Bothel war durch den tagelangen Dauerfrost zugefroren. Obwohl die Eisdecke nicht freigegeben war, gingen am Wochenende mehrere Dutzend Menschen das Risiko ein und betraten den See.

Eingebrochen war glücklicherweise niemand. Doch am Sonntag kam es gegen 16 Uhr zu einem Unfall beim Schlittschuhlaufen auf dem See, teilte die Feuerwehr mit. Da sich der Verletzte auf dem Eis befand und dringend Hilfe benötigte, wurden die Feuerwehren aus Bothel, Hastedt, Hemsbünde, Kirchwalsede, Rotenburg und Visselhövede alarmiert.

Bei einer Eisrettung werden mehrere Rettungsmittel benötigt, die in mehreren Feuerwehren verteilt bereitstehen, erklärte ein Feuerwehrsprecher.

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Mithilfe einer Schleifkorbtrage konnte die verletzte Person sicher vom Eis gerettet werden. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik.

Weitere Hintergründe zur Unfallursache und zum Verletzten liegen nicht vor.

Titelfoto: Feuerwehr

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