Von Nobuhle Simelane
Pretoria (Südafrika) - In Südafrika sind in einem stillgelegten Bergbauschacht der Polizei zufolge 14 illegale Bergleute tot aufgefunden worden. Zudem seien zahlreiche weitere verletzt worden, sagte Polizeisprecherin Athlenda Mathe. Die Ursache für den Vorfall, der sich in einer verlassenen Mine der Nordwest-Provinz ereignete, sei noch unklar.
Illegaler Bergbau ist in dem Land am Südzipfel Afrikas weitverbreitet. Jedes Jahr dringen nach Angaben des südafrikanischen Mineralienrats Zehntausende Arbeiter ohne Genehmigung in Hunderte von stillgelegten Schächten ein, um Gold, Diamanten, Kohle und andere Rohstoffe zu gewinnen.
Involviert sind demnach arbeitslose Südafrikaner sowie Migranten aus verarmten Nachbarstaaten.
Oft wird der Zugang zu stillgelegten Minen von kriminellen Netzwerken kontrolliert. Versuche der Regierung, den illegalen Bergbau zu bekämpfen, haben bislang wenig Erfolg gezeigt.
Bei einem der größten Rettungseinsätze wurden Anfang 2025 in einem stillgelegten Goldminenschacht in der Stadt Stilfontein 246 illegale Bergleute gerettet, 78 starben.