Wanderer tot aufgefunden: Neue Ermittlungen enthüllen erschütternde Details
West Glacier (USA) - Ein US-Amerikaner (†33) liebte das Abenteuer - doch genau das wurde ihm zum Verhängnis. Nun haben Ermittlungen neue Einzelheiten zu dem Vorfall ergeben und einen grausamen Verdacht bestätigt.
Wie Mirror berichtet, war Anthony Pollio am 3. Mai zu einer Wanderung aufgebrochen, als plötzlich der Kontakt zu ihm abbrach und er als vermisst galt.
Nur wenige Tage später entdeckten Such- und Rettungsteams entlang des Mount-Brown-Trails seine Leiche. Die Verletzungen deuteten auf einen Bärenangriff hin.
Der genaue Ablauf des tragischen Vorfalls wurde seitdem untersucht. Nun steht fest: Der 33-jährige US-Amerikaner war von einem Bären überrascht worden und stürzte dabei rund 30 Meter einen Abhang hinunter.
Noch vor dem Sturz gelang es Pollio, eine Dose Bärenspray einzusetzen und sich gegen das Tier zu wehren.
Als er anschließend versuchte, den Hang wieder hinaufzuklettern, kam es jedoch zu einer erneuten Attacke. Der Bär griff ihn ein weiteres Mal an und fügte ihm durch einen Biss in den Kopf tödliche Verletzungen zu.
Erster tödlicher Bärenangriff seit 1998
Es handelt sich um den ersten tödlichen Bärenangriff im Glacier-Nationalpark im US-Bundesstaat Montana seit 1998.
Die Behörden haben inzwischen entschieden, das verantwortliche Tier nicht aufzuspüren, zu jagen oder einzuschläfern.
Denn nach Einschätzung der Ermittler war es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein überraschender Abwehrangriff und kein gezielter Jagdangriff des Bären.
Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Screenshot/Anthony Pollio, 123RF/burdyak, Brendan SMIALOWSKI & JOSH EDELSON / AFP
