Hitzewelle erreicht Höhepunkt: Was wichtig ist bei der Ernährung und was gar nicht geht

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Leipzig - Die Hitzewelle in Deutschland hat noch nicht ihren Höhepunkt erreicht, doch die dauerhaft extremen Temperaturen können nicht nur auf so manches Gemüt, sondern auch auf die Gesundheit schlagen. Damit Ihr gut durch die heißen Tage kommt, gibt es auch beim Essen und Trinken so manch hilfreichen Tipp.

Die Temperaturen steigen immer weiter, weshalb man bei der Ernährung einiges beachten sollte.
Die Temperaturen steigen immer weiter, weshalb man bei der Ernährung einiges beachten sollte.  © Thomas Warnack/dpa

Der wichtigste zuerst, der nun aber auch jedem bekannt sein dürfte: Trinkt viel! Denn der Körper verliert bei Hitze gern mal bis zu drei Liter Schweiß pro Tag und damit auch Mineralstoffe, die er eigentlich benötigt.

"Schon ab zwei Prozent Wasserverlust des Körpergewichts drohen Kopfschmerzen, Schwindel und Erschöpfung", so die Verbraucherzentrale Sachsen.

Deshalb wird dringend empfohlen, alle ein bis zwei Stunden ein Glas Wasser zu trinken - egal ob Ihr durstig seid oder nicht. Für den Geschmack könnt Ihr einfach ein paar Zitronenscheiben oder frische Minze hineingeben. Aber auch dünne Saftschorlen oder kalte Kräutertees eignen sich hervorragend.

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Wer sehr stark schwitzt, achtet am besten auf einen hohen Natriumgehalt bei seinem Wasser. Meiden solltet Ihr hingegen Alkohol und Energydrinks, denn sie verschlimmern den Flüssigkeitsverlust nur noch!

Vor allem ältere Menschen und Kinder schwitzen weniger und spüren Durst oft nicht rechtzeitig, weshalb man bei ihnen vorsichtiger sein und sie regelmäßig ans Trinken erinnern sollte.

Viel Wasser trinken ist das A und O bei der Hitze.
Viel Wasser trinken ist das A und O bei der Hitze.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Der Genuss von Alkohol ist nicht zu empfehlen, er entzieht Euch erst recht Wasser.
Der Genuss von Alkohol ist nicht zu empfehlen, er entzieht Euch erst recht Wasser.  © Michael Bahlo/dpa

Dos and Don'ts bei der Ernährung während der Hitzewelle

Obst und Gemüse sind die besten Begleiter an heißen Tagen.
Obst und Gemüse sind die besten Begleiter an heißen Tagen.  © Jens Büttner/dpa

Auch beim Essen gibt es einige hilfreiche Tipps. Auf üppige, schwere Mahlzeiten solltet Ihr verzichten, denn während der Verdauung wird ebenfalls Körperwärme erzeugt - Schwitzen ist wieder vorprogrammiert.

Und mal ehrlich: Wollt Ihr wirklich Euren Herd oder Backofen anwerfen und riskieren, dass Eure Wohnung selbst zum Ofen wird?

Mit kalter Küche sind Ihr auf der sicheren und auch sonst gesunden Seite. Statt großer Gerichte könnt Ihr lieber mehrere kleine Mahlzeiten zu Euch nehmen, bestenfalls sogar pflanzenbasiert.

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"Viel wasserreiches Gemüse wie Gurken, Tomaten, Zucchini und Radieschen liefert nebenbei Flüssigkeit", so die Experten, und gilt damit das beste Lebensmittel bei der Hitze. Außerdem: "Kalte Suppen (Gazpacho), bunte Salate, Obst-Smoothies oder Joghurt mit Früchten machen satt, ohne zu belasten."

Verzichtet außerdem auf übermäßige Schärfe! Etwas nachsalzen ist hingegen eine gute Idee, um Euren Natrium-Haushalt wieder auszugleichen.

Titelfoto: Bildmontage: Thomas Warnack/dpa, Michael Bahlo/dpa

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