Warum kommt die Zeitumstellung in diesem Jahr so ungewöhnlich früh?

Deutschland - Am 25. Oktober 2026 endet hierzulande die Sommerzeit. Damit fällt die Zeitumstellung auf den frühestmöglichen Termin. Der Grund ist jedoch keine neue Regel, sondern eine Besonderheit des Kalenders.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt.  © Elisa Schu/dpa

Jeden Herbst ist es dasselbe Spiel: Von Tag zu Tag wird es früher dunkel, bis die alljährliche Zeitumstellung endgültig für Dunkelheit ab dem späten Nachmittag sorgt.

Die Uhren werden in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht ist dadurch eine Stunde länger, es beginnt die sogenannte Winterzeit.

Morgens wird es wieder früher hell, dafür geht die Sonne am Abend früher unter. Doch warum erfolgt die Zeitumstellung 2026 so ungewöhnlich früh?

Thema Keine Limo! Caro Daur und Bundesliga-Profi investieren in Getränke-Start-up

Tatsächlich ist die Erklärung ganz einfach.

Die Sommerzeit endet jedes Jahr am letzten Sonntag im Oktober. Dieser kann zwischen dem 25. und dem 31. Oktober liegen. 2026 fällt er bereits auf den 25. Oktober - zum letzten Mal war das 2020 der Fall.

In den kommenden Jahren verschiebt sich der Termin wieder nach hinten: 2027 werden die Uhren erst am 31. Oktober zurückgestellt.

Anzeige
Kommt Zeit, kommt Rat.  © Jens Büttner/dpa

Abschaffung der Zeitumstellung weiterhin offen

Über ein Ende der halbjährlichen Zeitumstellung wird in der Europäischen Union seit Jahren diskutiert.

Das Europäische Parlament sprach sich bereits 2019 für eine Abschaffung aus. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch aus, da sich die Mitgliedstaaten bislang nicht darauf einigen konnten, ob dauerhaft die Sommerzeit oder die Normalzeit gelten soll.

Für 2026 bleibt deshalb alles beim Alten: Am Sonntag (25. Oktober) werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt.

Mehr zum Thema Thema: