Aus dem 18. Jahrhundert: Sanierung am Prinzessinnenbau gehen zügig voran

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Von Annett Gehler

Kapellendorf - Die Bauarbeiten am Prinzessinnenbau an der Wasserburg Kapellendorf sollen im kommenden Jahr abgeschlossen werden.

Das barocke Gebäude wird saniert. 2027 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Das barocke Gebäude wird saniert. 2027 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.  © Martin Schutt/dpa

Dach und Fassade des barocken Gebäudes im Weimarer Land werden seit diesem Juni saniert und kommen gut voran, wie die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zum Richtfest mitteilte. Dafür stehen den Angaben nach rund vier Millionen Euro aus dem von Bund und Land finanzierten Thüringer Schlösser-Sonderinvestitionsprogramm bereit.

Der Prinzessinnenbau konnte wegen statischer Probleme und eines fehlenden zweiten Fluchtweges seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt werden.

Mit der jetzigen Sanierung sollen auch die Voraussetzungen geschaffen werden, das Gebäude wieder nutzbar zu machen, wie es hieß. Zwei neue Treppenhäuser sollen künftig die Veranstaltungsräume erschließen, zudem werden Haustechnik und Brandschutz erneuert.

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Der Prinzessinnenbau war im 18. Jahrhundert als Witwensitz für Herzogin Eleonore Wilhelmine von Sachsen-Weimar errichtet worden, wurde nach ihrem Tod aber nicht vollendet.

Gerade dieser unvollendete Zustand als barocker Rohbau macht das Gebäude aus Sicht von Denkmalschützern besonders. Später diente es unter anderem als Scheune und im 20. Jahrhundert als Saal für Veranstaltungen.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa

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