Von Birgit Zimmermann
Jena - Bei den Immobilienpreisen herrschen in Thüringen regional große Unterschiede.
Das geht aus dem Immobilienmarktbericht 2026 des Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation hervor. Am teuersten ist es in Jena. Ein Bauplatz für ein Eigenheim schlägt dort im Mittel mit 458 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Bei einem Mehrfamilienhaus sind es 638 Euro pro Quadratmeter.
Für den Kauf eines Ein- oder Zweifamilienhauses wurde in der Hochschulstadt zuletzt ein Mittelwert von 547.000 Euro fällig. Und für ein größeres Mehrfamilienhaus mussten demnach 635.000 Euro hingeblättert werden.
Deutlich günstiger wird es demnach je nach Kategorie im Unstrut-Hainich-Kreis, im Kyffhäuserkreis sowie in Greiz. Ein Bauplatz für ein Eigenheim war im Unstrut-Hainich-Kreis schon für 57 Euro pro Quadratmeter zu haben - der niedrigste Mittelwert in Thüringen. In Greiz kostete der Bauplatz für ein Mehrfamilienhaus im Mittel 37 Euro pro Quadratmeter.
Bei bestehenden Immobilien ist der Kyffhäuserkreis am günstigsten. Für ein Ein- oder Zweifamilienhaus mussten dort 140.000 Euro gezahlt werden. Ein Mehrfamilienhaus war für 240.000 Euro zu haben. Bei allen Werten handelt es sich nach Angaben des Landesamtes um den Median, also genau um den mittleren Wert.
Vergangenes Jahr gab es in Thüringen rund 28.000 Grundstückstransaktionen - 3,9 Prozent mehr als 2025. Es seien landesweit 5,8 Prozent mehr bebaute Grundstücke verkauft worden. Dagegen sei bei den Bauplätzen ein Rückgang von 3,4 Prozent zu sehen gewesen, teilte das Landesamt mit.