Rottleben - Zahlreiche Schüler aus Sachsen-Anhalt haben sich am Dienstag während eines Wanderausflugs in Thüringen verirrt. Ein Handy hatte niemand dabei.
Ein 41-Jähriger hatte die Polizei alarmiert, nachdem er 16 erschöpfte Kinder im Alter von zwölf bis 13 Jahren an der Landstraße 1172 bei Rottleben im Kyffhäuserkreis gesehen hatte.
Wie die Beamten mitteilten, handelte es sich bei der Gruppe um einen Teil einer Schülergruppe aus Köthen. Den Angaben nach befanden sie sich nach einem Ausflug zur Barbarossahöhle mit ihrer Lehrerin auf dem Rückweg zu ihrer Unterkunft ins benachbarte Rathsfeld.
Aus bislang noch unbekannten Gründen hatten sich jedoch die Wege der Klasse getrennt und ein Teil der Schüler hatte sich verirrt. Laut Polizei habe niemand von den ortsfremden Jugendlichen ein Smartphone dabeigehabt.
Als die Beamten die Kinder an ihrer Jugendherberge ablieferten, sei bei einer Zählung außerdem festgestellt worden, dass fünf weitere Schüler fehlten.
Diese konnten anschließend zwischen Rottleben und Bad Frankenhausen festgestellt werden, erklärte die Polizei. Wie es zu diesem kuriosen Vorfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.